Datenschutzbeauftragter? Wer braucht einen?

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Am 25. Mai 2018 gilt in der gesamten Europäischen Union die DSGVO verbindlich. Durch diese sind eine Vielzahl von Unternehmen und Betrieben die Waren und Dienstleistungen anbieten, von der Änderung betroffen. Wir zeigen Ihnen, was es zu wissen gibt und wo sie einen externen Datenschutzbeauftragten finden, der Ihren Ansprüchen gerecht wird.

Wer braucht einen Datenschutzbeauftragten?

Um den Datenschutz im Eignen Unternehmen nach DSGVO umsetzen zu können, sind einigen Voraussetzungen zu beachten, damit der Datenschutzbeauftragte verpflichtend gestellt werden kann.

Ein Datenschutzbeauftragter muss bestellt werden:

  • wenn die Kerntätigkeit aus der Datenverarbeitung besteht, bei der die Nutzer einer regelmäßigen Überwachung bedürfen
  • regelmäßig zehn oder mehr Personen mit der Verarbeitung personenbezogener Daten im Betrieb beschäftigt sind
  • im Unternehmen überwiegend besondere Datenkategorien verarbeitet werden

Hier kann, so will es der Gesetzgeber, ein externer Datenschutzbeauftragter im logistischen Verwaltungsbereich des Unternehmens eingesetzt werden. Dieser gehört als Experte den Mitarbeitern des Betriebes an und übernimmt die Aufgaben, eines regulären Datenschutzbeauftragten.

Ihre Vorteile eines externen Datenschutzbeauftragten

Wenn Sie gemäß DSGVO einen Datenschutzbeauftragten stellen müssen, bietet sich eine externe Lösung an. Zwar hat ein interner Beauftragter die Betriebsabläufe im Blick, dennoch gibt es Vorteile, die für die externe Besetzung dieser Aufgabe sprechen können:

1. Neutralität

Ein externer Datenschutzbeauftragter ist neutral und unabhängig. Er ist in die Abläufe in Ihrem Unternehmen nicht involviert und kann damit die Beurteilung von datenschutzrechtlichen Vorgängen vorurteilsfrei vornehmen. Da in der Datenschutz-Grundverordnung die Rede von einem interessenkonfliktfreien Beauftragten ist, verwirklicht ein extern bestellter diese Aufgabe souveräner, da dieser keinerlei Unternehmensinteresse erreicht sehen will.

2. Schonung von Ressourcen

Wenn Sie einen internen Mitarbeiter als Datenschutzbeauftragen bestimmen, geht Ihnen diese Arbeitskraft an bestimmten Stellen verloren, da dieser nun noch weitere Aufgaben übernimmt. Um diesen „Ausfall“ zu kompensieren, müssen Maßnahmen ergriffen werden, um diesen temporären Engpass auszugleichen. Wenn Sie die Besetzung des Datenschutzbeauftragten jedoch über Outsourcing lösen, bleibt Ihnen Ihr personeller Spielraum erhalten.

3. Nötiges Fachwissen

Der Datenschutzbeauftragte muss entsprechend der Datenschutzgrundordnung über die notwendige Qualifikation verfügen, um diesen Posten ausfüllen zu können. Hierfür müssen interne Mitarbeiter nicht selten extra geschult werden, damit sie über das nötige Fachwissen verfügen. Externe Datenschutzbeauftragte, wie sie Ihnen unser Partner, Datenschutzexperte.de, stellt, sind Fachleute mit Erfahrung und der entsprechenden Kompetenz.

4. Einarbeitung eines externen Datenschutzbeauftragten

Da ein externer Datenschutzbeauftragter nicht Teil des Unternehmens ist, benötigt dieser im Gegensatz zu einem internen Mitarbeiter, etwas Zeit zur Einarbeitung. Dementsprechend muss dieser sich erst mit den speziellen Umständen, Bedingungen und Gegebenheiten in Ihrem Unternehmen vertraut machen. Dieser Zeitraum ist bei der Ernennung eines externen Datenschutzbeauftragten mit einzukalkulieren. Jedoch ist diese benötigte Einarbeitungszeit in der Regel deutlich geringer im zeitlichen Aufwand, als ein interner Beauftragter für eine Ausbildung samt Einarbeitung benötigt.

Welche Aufgaben übernimmt ein externer Datenschutzbeauftragter für Sie?

Der externe Datenschutzbeauftragte gewährleistet, dass in Ihrem Unternehmen alle gesetzlichen Vorschriften des Datenschutzes in vollem Umfang eine Umsetzung finden. Er übernimmt die Verantwortung für den betrieblichen Datenschutz und sorgt für die Einhaltung dieser Richtlinien. Ebenfalls kann er Aufgaben an andere delegieren und diese überwachen. Ein großer Vorteil für Sie dabei ist, das dieser extern bestellte Datenschutzbeauftragte unabhängig und losgelöst von unternehmerischen Interessen arbeitet.

Mögliche Aufgaben

Kurz gesagt sorgt der externe Datenschutzbeauftragte im Betrieb für eine sachgerecht und gesetzeskonforme Datenschutzorganisation.
Dabei übernimmt er folgende Punkte für Sie:

  • Kontrollirrung und Prüfung der Datensicherheit im Unternehmen
  • Aufbau der Datenverarbeitung im Betrieb
  • Gewährleistung des Datenschutzes
  • Management des Datenschutzes im Unternehmen im Bezug auf Auftreten und Reputation
  • Beratung zur Datenverarbeitung
  • Aufbau der Verfahrensverzeichnisse
  • Bereitstellung von Arbeitshilfen
  • Unterrichtung von Mitarbeitern
  • Auswertung und Prüfung von Kernprozessen
  • Schulung der Mitarbeiter im Unternehmen im Rahmen des Datenschutzes
  • Aufbau der nötigen IT-Strukturen und deren Organisation
  • Beratung der Geschäftsleitung zum Datenschutz
  • Zusammenarbeit mit Kontrollbehörden, wenn von Unternehmen gewünscht
  • Kontrolle der automatisierten Datenverarbeitung
  • Folgenabschätzung der im Unternehmen stattfinden datenschutzrechtlichen Prozesse
  • Beratung und Organisation im täglichen Geschäft
  • Beratung und Sensibilisierung der Mitarbeiter bei der Verarbeitung personenbezogener Daten
  • transparenter Arbeitgeberdatenschutz und Arbeitnehmerdatenschutz

Unser externer Datenschutzbeauftragter ist eine zuverlässige Alternative zu einem intern bestellten. Als Ansprechpartner für alle datenschutzrechtlichen Angelegenheiten, die er aus seiner objektiven Perspektive heraus sehen kann, fungiert er als betriebsexterner Mitarbeiter. So unterwirft sich dieser nicht internen Betriebsinteressen oder datenschutzfremden Vorgängen. Somit fungiert dieser als objektiver Partner für die Geschäftsleitung.

Wie finden Sie den passenden externen Datenschutzbeauftragten?

Wichtig für Sie als Unternehmer ist, auf die Fachkompetenz beim Outsourcing zu achten. Ebenfalls, und da ist der Gesetzgeber unmissverständlich, muss dieser über eine notwendige Expertise verfügen, damit er die Aufgaben fachgerecht ausüben kann. Verantwortlich für die Auswahl ist grundsätzlich das Unternehmen, das sich beim Outsourcing für einen externen Datenschutzbeauftragten entscheidet. Empfehlenswert sind daher Unternehmen, die Zertifikate anerkannter Institute vorweisen können. Ebenfalls können Sie sich auch auf sonstige Experten beziehen, wie beispielsweise Rechtsanwälte, die auf das Datenschutzrecht spezialisiert sind. Dennoch sind Sie mit den Fachkräften der Datenschutzexperten optimal beraten und müssen sich weder Sorgen um die Kompetenz noch um das Serviceangebot machen. Lücken mit datenschutzrechtlicher Bedeutung finden Sie bei unserem Partner nicht.

Wir von BestMarketing No.1 können keinen Datenschutzbeauftragten stellen. Jedoch können wir hier bedenkenlos unseren Partner nennen. Die professionellen Mitarbeiter bieten Ihnen eine fachliche Lösung zu einem günstigen Preis. Schauen Sie sich die Leistungen und die aufgerufenen Preise doch einfach einmal selbst an. Die Experten übernehmen alle im Unternehmen anfallende Aufgaben eines Datenschutzexperten oder alternativ genau das, was von Ihnen gefordert wird.

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Unterschiede bei internen und externen Datenschutzbeauftragten

Zu aller erst lassen sich die beiden Arten den Datenschutzbeauftragten in den entstehenden Kosten unterschieden. Der betriebliche Datenschutzbeauftragte, der aus den Mitarbeitern bestimmt wird, steht bei Ihnen auf der Gehaltsliste. Zudem müssen in dessen Ausbildung sowie eventuelle Weiterbildungen investiert werden. Zusätzlich fallen Kosten für Arbeitsmaterial und Literatur an, die von Ihnen zu tragen sind. Beim externen Datenschutzbeauftragten sind alle Kosten transparent durch den Vertrag festgelegt. So gibt es keine versteckten Positionen und unangenehme Überraschungen.

Ebenfalls muss sich ein interner Datenschutzbeauftragter auf Kosten von der Arbeitszeit intensiv in das Thema einarbeiten und Weiterbildungsmaßnahmen ergreifen, um als fachkundiger Beauftragter seine Aufgaben erfüllen zu können. Mit dem externen Datenschutzbeauftragen bekommen Sie einen Mitarbeiter gestellt, der zertifiziert ist und sofort als Fachkraft fungieren kann. Bei der Einarbeitung hat der interne Beauftragte jedoch Vorteile, da er die internen Abläufe kennt. Der externe Datenschutzbeauftragte muss sich erst in die Prozesse und Abläufe einarbeiten.

Ebenfalls gibt es bedeutende Unterschiede in der Haftung. Kommt es aufgrund von folgenschweren Fehlern aufgrund der Beratung des internen Datenschutzbeauftragten, haftet dieser im Rahmen der beschränkten Arbeitnehmerhaftung. Das hat eine vollumfängliche Haftung von Ihnen als Geschäftsführer zur Folge. Beim externen Datenschutzbeauftragten haftet dieser für die fehlerhafte Beratung. Damit minimieren Sie in diesem Bereich durch eine externe Lösung Ihr eigenes Risiko.

Zudem ist der externe Datenschutzbeauftragte ein zertifizierter Datenschutzexperte. Dieser steht Ihrem Unternehmen für exakt die Zeit zur Verfügung, die Sie vereinbart haben. Dabei garantiert dieser Ihnen den bestmöglichen Schutz für Ihr Unternehmen, bei einem vertraglich festgelegten Preis, flexiblen Laufzeiten und transparenter Struktur. Läuft die variable Vertragslaufzeit aus, müssen Sie sich zudem keine Gedanken über Kündigungsfristen, wie es bei einem internen Beauftragten der Fall wäre, machen. Lediglich eine fristgerechte Beendigung ist notwendig. Somit sind Sie in der Planung immer flexibel.

Ebenso ist es denkbar, eine externe Lösung so lange zu bevorzugen, bis Sie einen Mitarbeiter so weit ausgebildet und eingearbeitet haben, bis der diese Aufgaben selbsttätig übernehmen kann. Besonders, wenn Sie als Geschäftsführer auf eine besonders nachhaltige Personalwirtschaft setzen.

Aufgaben des Datenschutzbeauftragten

Wenn Sie einen Blick in das Bundesdatenschutzgesetz wagen, können Sie hier entnehmen, dass der Datenschutzbeauftragte nicht selbst für die Umsetzung der im BDSG festgehaltenen Vorschriften verantwortlich ist, sondern er muss Maßnahmen einleiten, die sicherstellen, dass Ihr Unternehmen die Gesetzte in diesem Bereich jederzeit umsetzt. Dabei überwacht der Datenschutzbeauftragte die Datenverarbeitungsprogramme und kontrolliert die Mitarbeiter, die in Ihrem Unternehmen mit der Erhebung personenbezogenen Daten betraut sind. Ebenfalls steht der Datenschutzbeauftragte Ihnen und Ihren Mitarbeitern beratend zur Seite.

Was kostet ein Datenschutzbeauftragter?

Da viele Unternehmen nicht an der Ernennung eines Datenschutzbeauftragten vorbeikommen, spielen natürlich die Kosten eine übergeordnete Rolle. Da Ihnen die EU-Datenschutzverordnung als auch das Bundesdatenschutzgesetz eine Beauftragung vorschreibt, kann die Entscheidung für einen internen oder externen Datenschutzbeauftragten durchaus finanzielle Risiken bergen. Um eine konkrete und nachhaltige Entscheidung treffen zu können, müssen hier natürlich die Kosten gegenübergestellt werden.

Kosten des internen Datenschutzbeauftragten

Sie als Unternehmer haben die Wahl, ob Sie einen externen Datenschutzbeauftragten wählen oder lieber einem internen Mitarbeiter die Chance geben möchten. Dabei erscheint der eigene Angestellte auf den ersten Blick die bessere Wahl, denn dieser ist mit einem Arbeitsvertrag an Ihr Unternehmen gebunden und zudem steht dieser ja bereits auf der Gehaltsliste.

Hier wird jedoch meist nicht beachtet, dass bei einem internen Datenschutzbeauftragten in regelmäßigen Abständen Fortbildungen anstehen. Gerade, wenn sich Gesetzeslagen ändern. Hier werden Aus- oder Fortbildungen fällig, die im Rahmen von Seminaren und Lehrgängen vermittelt werden. Zudem muss Zeit von der eigentlichen Tätigkeit des Beauftragten anderweitig ausgefüllt werden, was personal-technisch Kosten verursacht. Ebenfalls muss hier kalkuliert werden, dass sich das Arbeitsverhältnis bei schlechter Arbeit oder anderen Faktoren nicht einfach trennen lässt, da der interne Datenschutzbeauftragte über einen besonderen Kündigungsschutz verfügt.

Kosten des externen Datenschutzbeauftragten

Hier fallen natürlich als Erstes die entstehenden Extrakosten auf. In einem Dienstleistungsvertrag mit unserem Partner von Datenschutzexperte.de wird die Basis für eine Zusammenarbeit gelegt. Ebenfalls wird in diesem die Vergütung festgelegt. Damit erhalten Sie einen vollständig ausgebildeten Fachmann in Sachen Datenschutz, der sich selbst Fortbildet und so immer auf einem aktuellen Wissensstand ist, ohne das Ihnen zusätzliche Kosten entstehen. Darüber hinaus verfügt dieser über jegliche hierfür benötigte Literatur, ohne dass diese von Ihnen extra angeschafft werden müsste. Ebenso lassen sich im Dienstleistungsvertrag einzelne Leistungen buchen oder individuelle Projekte definieren. Darüber hinaus gibt es keinen gesonderten Kündigungsschutz, was sich ebenfalls positiv auf Ihre Kostenbilanz auswirkt.

Bei unserem Partner, Datenschutzexperte.de, können Sie einen externen Datenschutzbeauftragten bereits am 150 Euro engagieren. Dabei sollten Sie sich nicht von den Kosten einer internen Lösung täuschen lassen. Fortbildungen kosten schnell einmal 1000 Euro und mehr. Zudem muss die Arbeitszeit des Mitarbeiters ersetzt werden. Daher sollte gut kalkuliert werden, bevor eine Entscheidung für oder gegen einen externen Datenschutzexperten getroffen wird.

Ab wann brauchen Sie einen Datenschutzbeauftragten?

Sie sind verpflichtet einen Datenschutzbeauftragten einzusetzen, wenn:

  • Sie mehr als neun Mitarbeiter haben
  • personenbezogene Daten automatisch verarbeiten

Ein Umgang mit personenbezogenen Daten liegt bereits vor, wenn Mitarbeiter sich regelmäßig über einfache E-Mail miteinander austauschen und kommunizieren. Ebenfalls kommen Sachbearbeiter häufig täglich mit schützenswerten Daten in Kontakt. Bei nicht-automatischer Verarbeitung personenbezogener Daten muss ab zwanzig Mitarbeitern ein Datenschutzbeauftragter bestellt werden. Arbeiten Sie im Geschäftsfeld der Datenerhebung oder der Markt- bzw. Meinungsforschung, müssen Sie unabhängig von der Mitarbeiterzahl einen Beauftragten ernennen. Die Bestellung des Datenschutzbeauftragten muss dabei schriftlich erfolgen.

Benötigt ein Datenschutzbeauftragter spezielle Kenntnisse?

Zu einem Datenschutzbeauftragten in einem Unternehmen darf nur eine Person bestellt werden, die über entsprechende Sachkunde verfügt. Hierzu zählen:

  • Juristisches Wissen
  • IT-Kenntnisse
  • gute Fachkenntnis
  • Kenntnisse in der Betriebswirtschaft
  • Neutralität

Ob ein Arbeitnehmer Ihres Unternehmens für den Posten infrage kommt, hängt nicht zuletzt von der Sensibilität und der Menge der von den Daten betroffenen Mitarbeiter ab. Dementsprechend steigen die Anforderungen an den Datenschutzbeauftragten. Ebenfalls zählen bei der Beurteilung Eigenschaften wie Verantwortungsbewusstsein, Integrität sowie Verschwiegenheit.

Gerade die Neutralität spielt bei Mitarbeitern eine Rolle, die noch andere Aufgaben im Unternehmen übernehmen. Dabei kann es schnell zu Interessenkonflikten kommen. Sollte sich aufgrund seiner Tätigkeit der Datenschutzbeauftragte selbst kontrollieren müssen, muss auf eine externe Variante zurückgegriffen werden.

Was genau sind personenbezogene Daten im Sinne des Datenschutzes?

Dies sind Daten über eine bestimmbare oder bestimmte Person, die persönlicher oder sachlicher Natur sind. Laut Artikel 4 Nr. 1 EU-DSGVO umfassen diese:

  • geistige
  • genetische
  • kulturelle
  • soziale
  • wirtschaftliche

Identität einer Person. Dabei müssen diese Daten nicht einer bestimmten Person zuzuordnen sein, sondern müssen lediglich in irgendeiner Art zuweisbar sein.

Was ist die automatisierte Verarbeitung personenbezogener Daten?

Gemeint ist hier das automatisierte Verfahren von Datenverarbeitungsanlagen wie Computern. Hierunter fällt das Abfragen, Anpassen, Auslesen, Erfassen, Erheben, Ordnen, Organisieren und Verändern von personenbezogenen Daten. Ebenfalls fällt unter diesen Kontext das Abgleichen, Bereitstellen, Einschränken, Löschen, Vernichten oder Verknüpfen dieser Daten.

Wenn Ihr Unternehmen also mittelbar oder unmittelbar mit einer Art dieser Verarbeitung beschäftigt ist, fällt es unter die allgemeinen Datenschutzgrundsätze. Erweitert gibt es spezielle Regelungen:

  • Es dürfen nur Daten erhoben und verarbeitet werden, die für den Zweck notwendig sind
  • Ebenso dürfen diese nur so lange verarbeitet werden, wie es tatsächlich notwendig ist
  • Bei der Verarbeitung muss nach Treu und Glauben gehandelt werden
  • Personenbezogene Daten haben auf dem aktuellsten Stand zu sein
  • Unrichtige Daten müssen gelöscht oder berichtigt werden
  • Fazit zum externen Datenschutzbeauftragen

Der Datenschutz ist allgegenwärtig und wurde durch die rechtlichen Entscheidungen in den letzten Monaten immer mehr verschärft. Mit unserem Partner, Datenschutzexperte.de, geben wir Ihnen eine zuverlässige Möglichkeit an die Hand, um einen geeigneten Datenschutzexperten auch für Ihr Unternehmen, einfach und kostengünstig zu bestellen.

Die Kollegen verfügen über eine sehr hohe Fachkompetenz und die gestellten Datenschutzbeauftragten glänzen mit fachlichem Wissen. Die Datenschutzexperten sind zertifiziert und können abhängig von Ihren Anforderungen, alle datenschutzrelevanten Bereiche abdecken. Zur Verfügung stehen Ihnen hier zwei Dutzend Experten, die meist aus dem juristischen Hintergrund kommen.

Die Kosten für einen externen Datenschutzbeauftragten können Sie ganz einfach über die Homepage erfragen. Ebenfalls lassen sich hie alle Details in einem persönlichen Gespräch klären. Lassen Sie sich noch heute von der Qualität von Datenschutzexperten.de überzeugen.

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AdWords vs SEO – welches ist das Beste für Ihr Marketing?

AdWords und SEO sind die Hauptkomponenten des Suchmaschinenmarketings (SEM) und gehören zu den wertvollsten Tools bei der Durchführung digitaler Marketingkampagnen.

Sie weisen Unterschiede und Gemeinsamkeiten auf und es gibt Situationen, in denen Sie sie je nach Ihren Geschäfts- und Marketingzielen gemeinsam oder getrennt verwenden sollten.

Was ist Google AdWords?

Wenn Sie neu im digitalen Marketing sind, haben Sie vielleicht schon von PPC, AdWords und Begriffen wie CPC, Geboten und Kampagnen gehört, ohne zu wissen, was diese Schlagwörter bedeuten. Mach Sie sich keine Sorgen, der Zweck dieses Posts ist es, die Dinge zu klären. Lassen Sie uns anfangen.

Google Adwords ist eine Werbeplattform von Google. Werbetreibende können diese Plattform verwenden, um ihre Anzeigen auf den Google-Suchergebnisseiten, in Google-Produkten (YouTube, Gmail usw.) und auf Tausenden anderer Websites, die am AdWords-Programm als Publisher teilnehmen (das ist Google Adsense), auszurichten.

Als Werbetreibender können Sie wählen, ob jemand zahlt, wenn er auf Ihre Anzeige klickt (Cost-per-Click oder CPC) oder wenn Nutzer Ihre Anzeige sehen (CPM oder Cost-per-1000-Impressionen).

Das gesamte Adwords-System funktioniert wie eine große Auktion, bei der Werbetreibende um die verfügbaren Werbeplätze konkurrieren.

adwords

Was ist SEO?

Search Engine Optimization oder SEO hat damit zu tun, bessere Rankings in den Suchergebnisseiten von Google, Yahoo, Bing und anderen großen Suchmaschinen zu bekommen. Um dies zu erreichen, müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Website suchmaschinenfreundlich ist.

Eine suchmaschinenfreundliche Website kann von Suchmaschinen einfach „gelesen“ und von den Nutzern einfach genutzt werden.

 

AdWords VS SEO

Nun, da Sie eine allgemeine Vorstellung davon haben, was Adwords und SEO sind, sehen wir die beiden im Vergleich an:

Adwords ist für Google-Websites und Websites, die Google Adsense verwenden, während die SEO-Prinzipien für alle Suchmaschinen gelten.
Der Adwords-Traffic wird bezahlt, während SEO-Traffic frei ist (so glauben es zumindestens die meisten)
Adwords-Anzeigen werden oben und unten in den Google-Suchergebnissen angezeigt. Unter bestimmten Bedingungen können Sie eine dieser Anzeigenpositionen abrufen. Bei SEO müssen Sie jedoch viel härter arbeiten, um eine der ersten Positionen in den organischen Suchergebnissen zu erzielen.
Adwords ist direkter als SEO, da Sie fast sofort Werbekampagnen erstellen und gezielten Traffic generieren können. Mit SEO benötigen Sie viel Zeit (vor allem für neue Websites), um gute Rankings und Traffic zu erhalten.
Mit AdWords ist es einfacher, den ROI zu berechnen, während es mit SEO schwieriger ist, da es viel mehr Faktoren gibt, die eine Rolle spielen und nicht nur Werbeausgaben und Einnahmen.
Wenn Sie Ihre AdWords-Kampagnen stoppen, wird auch der Traffic gestoppt, aber sobald Sie organischen Traffic mit SEO erhalten, wird dies langfristig fortgesetzt.
Mit Adwords können Sie viele Keywords gleichzeitig ansprechen, während Sie sich bei SEO auf ein paar Keywords konzentrieren müssen, um beste Ergebnisse zu erzielen.
Mit Adwords können Sie auf anderen Google-Websites und Websites werben, die Google Adsense verwenden, die Ergebnisse von SEO gelten jedoch nur für die Suchergebnisseiten.

Welches ist das Beste für Ihr Marketing?

Neue Unternehmen können mit AdWords beginnen.

Der größte Vorteil von Adwords gegenüber SEO ist, dass es Ergebnisse schneller generieren kann.
Sie müssen für jeden Besuch bezahlen, den Sie von AdWords erhalten, aber wenn Ihre Kampagnen profitabel sind, können Sie die Investition in PPC rechtfertigen und Ihre Geschäftsziele erreichen.

Adwords ist ideal für Start-ups und neue Unternehmen, die zielgerichteten Traffic schnell erreichen möchten, um Verkäufe zu tätigen, neue Kunden zu finden oder sogar ihre Produkte, Verfahren, Website-Effektivität und andere Komponenten in ihren Verkaufs- oder Marketingprozessen zu testen.

Dies gilt auch, wenn Sie AdWords mit Bedacht und Sorgfalt verwenden. Es ist sehr einfach, Geld für AdWords auszugeben und wenn Sie nicht über geeignete Überwachungs- und Kontrollwerkzeuge verfügen, werden Sie am Ende Verluste statt Gewinne machen.

 

Vergessen Sie SEO nicht

Obwohl es eine gute Idee ist, mit AdWords zu beginnen, weil es schneller ist, sollten Sie auch mit SEO, Content Marketing und Social Media beginnen. Diese 3 Tools brauchen Sie für einen langfristigen Online-Erfolg.

Content-Marketing wird Ihnen helfen, den richtigen Content zu erstellen, SEO wird Ihnen helfen, Ihre Inhalte für Suchmaschinen zu optimieren und mehr organischen Traffic erzeugen und soziale Medien werden Ihre SEO-optimierten Inhalte für ein breiteres Publikum fördern.

3 Hot-Buttons, die uns entscheiden lassen

Menschen neigen dazu, Entscheidungen gerne auf die lange Bank zu schieben. Meist bleiben diese dann so lange auf der Bank liegen, und werden nach und nach immer weiter verschoben, bis die Entscheidungen herunterfallen – oder sich von selbst erledigen. Doch gerade im Online Marketing geht es darum, dass Besucher einer Website eine Entscheidung treffen. In der Praxis sieht das so aus, dass die Besucher die Website betreten, Informationen bekommen und am Ende über ein Angebot entscheiden müssen. Diese Angebot kann direkt ein Produkt sein, aber praktisch auch ein kostenloser Download, ein Ratgeber, eine Info-Grafik, ein Video-Kurs etc.

Letztlich geht es darum, dass sich der Besucher an einem bestimmten Punkt für oder gegen etwas entscheiden muss. Genau an diesem Punkt wird es extrem spannend, denn wie kann man einen Seitenbesucher bei der Entscheidung helfen? Im Grunde genommen ist es ganz einfach, wenn man den Besucher nicht alleine lässt, sondern ihn bei der Entscheidung begleitet.Hierzu gibt es 3 Hot-Buttons, also heiße psychologische Effekte, die, wenn sie richtig ausgespielt werden, eine Entscheidung herbeiführen. Für ein wirkungsvolles Online-Marketing kann sich das als extrem wichtig und wertvoll erweisen.

1.) Träume wahr werden lassen

Sehr oft werden im Online Marketing Produkte, Angebote, Lösungen und Leistungen einfach nur präsentiert, ohne dass hier eine Verbindung zum potenziellen Kunden aufgebaut wird. Doch was bedeutet das konkret?

Machen wir an dieser Stelle einen kleinen Schritt zurück und betrachten wir ein Produkt oder eine Dienstleistung einmal als das, was es ist. Jedes Produkt und jede Dienstleistung sollte ein möglichst drängendes Kundenproblem lösen, bzw. ein konkretes Bedürfnis erfüllen. Macht es das nicht, oder kann der potenzielle Kunde die Problemlösung oder Bedürfniserfüllung für sich nicht erkennen bzw. entdecken, dann lässt man ihn praktisch im Regen stehen und er kann sich nicht entscheiden.

Im günstigsten Fall stellt sich der potenzielle Kunde die Frage: Was habe ich davon?

Wird diese Frage nicht beantwortet, dann ist der potenzielle Kunde meist weg, und die Bounce Rate steigt. Im Online Marketing ist das der ungünstigste Fall. Doch wie kann man den potenziellen Kunden so ansprechen und erreichen das er erkennt, was er von dem Produkt oder der Leistung hat?

Genau an dieser Stelle geht es darum, den potenziellen Kunden abzuholen und ihm anhand von praktischen Beispielen zu zeigen, was das Angebot für ihn bedeutet, was er konkret davon hat und wie dieses Angebot sein Leben verbessert. Etwas überzogen dargestellt geht es darum, die Träume des Kunden wahr werden zu lassen.

Im Kern ist es also entscheidend, weniger Produkteigenschaften zu präsentieren, sondern mit Bildern, Texten, Videos & Co. lebendig zu demonstrieren, was der Kunde von den jeweiligen Produkteigenschaften hat und was diese für ihn und sein tägliches Leben bedeuten.

Fazit: Lassen Sie im Online Marketing die Träume Ihrer Kunden wahr werden, und verbinden Sie auf unterschiedlichste Art und Weise das Angebot mit dem Leben der potenziellen Kunden so, dass sie eine Vorstellung davon bekommen, was sie von dem Produkt oder der Leistung haben.

2.) Einfach, problemfrei und schnell

Ein wichtiger Punkt auf praktisch jeder Website oder Landingpage ist es, dass man es dem Kunden so einfach und problemfrei wie nur irgend möglich macht, um den nächsten Schritt zu gehen. Der klassische Call to Action (CTA) ist hier unverzichtbar.

Konkret geht es hierbei darum, dem Kunden ganz klar zu sagen, was er als nächstes tun muss, um in den Genuss der auf der Website beschriebenen Vorteile zu kommen. Für viele Anbieter und Webdesigner erscheint es als viel zu einfach und absolut logisch, dass der Kunde eine Anfrage starten, bzw. sich in einen Newsletterverteiler einträgt. Doch in der Praxis ist das einfach so, dass Kunden ohne eine direkte Aufforderung und Anleitung das einfach vergessen.

Im ungünstigsten Fall fragen sie sich am Ende der Website: Alles kling gut – doch wie geht es jetzt weiter? Gibt es jetzt keinen Call to Action der den Kunden am richtigen Punkt abholt, dann kann es im ungünstigsten Fall passieren, dass der Kunde überfordert ist und nicht weiß, wie es konkret weitergeht … und dann weg ist.

Fazit: Im Online Marketing gilt es immer, den potenziellen Kunden an die Hand zu nehmen und ihn bei der Entscheidung Schritt für Schritt zu begleiten. Machen Sie es also potenziellen Kunden so einfach und problemfrei wie möglich, damit sie schnell zu echten Kunden werden.

3.) Angst vor Konsequenzen

Eines sollte sonnenklar sein: Egal ob sich Kunden für oder gegen ein Angebot entscheiden, beides hat für sie Konsequenzen. Doch wie sehen diese Konsequenzen im Detail aus?

Hier ein kleines Beispiel, das sicherlich jeder für sich selbst nachvollziehen kann. Geht man nicht regelmäßig zum Zahnarzt, dann hat das über kurz oder lang gewisse Konsequenzen. Ignoriert man die ersten evtl. noch schmerzfreien Konsequenzen, dass ergeben sich daraus wieder neue Konsequenzen. Irgendwann ist dann der Punk erreicht, an dem man so große Schmerzen hat, dass man freiwillig und sofort zum Zahnarzt rennt, nur damit dieser einen dann von den Zahnschmerzen befreit. Die Konsequenzen haben gesiegt.

Übertragen wir dieses Beispiel nun auf das Online Marketing. Im ersten Teil dieses Beitrags ging es darum zu zeigen, wie ein Angebot die Träume der Kunden wahr werden lassen. Auch das sind Konsequenzen – allerdings positive. Doch was bedeutet es für jemanden, wenn er das Angebot ausschlägt, ignoriert und so eben keine Entscheidung trifft – und welche Konsequenzen erleben potenzielle Kunden dann?

Im Rahmen des Online Marketing ist es immer ratsam, Kunden Konsequenzen seiner Entscheidung oder einer Unterlassung so aufzuzeigen, dass er auch hier ein klares Bild davon bekommt und weiß, was ihm zum Beispiel entgeht. Entgeht im beispielsweise ein gewisser Profit oder verliert er bares Geld, wenn er sich nicht entscheidet oder welche Sicherheiten bekommt er durch das Angebot, bzw. welche Risiken minimiert er? Oder aber, bietet das Angebot Möglichkeiten, um das Leben des potenziellen Kunden signifikant angenehmer zu machen, bzw. über welche Unannehmlichkeiten würde sich der Kunde weiterhin tagein, tagaus ärgern? Alles hat Konsequenzen, mit denen man spielen kann, um die Entscheidung zu vereinfachen.

Fazit: Machen Sie potenziellen Kunden alle Arten von Konsequenzen deutlich, denn Menschen neigen dazu, angenehme Konsequenzen zu suchen und unangenehme Konsequenzen zu vermeiden. Doch manchmal fehlt es ihnen an der Phantasie, um diese mit einem konkreten Angebot, einem Produkt oder einer Leistung in Verbindung zu bringen. Hier sollte man ihnen also entsprechend auf die Sprünge helfen.

Auswüchse in Online Marketing und SEO

Einwandvorwegnahme: Funktioniert auch Online!

Vorab: Die Aufmerksamkeitsspanne im Internet ist extrem kurz. Vor allem, wenn es um fachbezogene Texte geht. Viele Nutzer haben es sich inzwischen zu Gewohnheit gemacht, nach dem Anklicken einer relevanten Überschrift zuerst schnell die Länge des Textes abzuchecken. Erst dann entscheiden sie (oft unterbewusst), ob die Überschrift für diesen Leseaufwand wirklich interessant genug war.
Das ist einer der Gründe, warum Google zum Beispiel auch die Verweildauer auf einer Seite mit als Kriterium in sein Ranking einbezieht.
Dieser Artikel hier soll jedoch nicht unnötig die Geduld seiner Leserschaft strapazieren, sondern auch jede Menge Nutzen liefern. Es lohnt sich also, bis zum Ende am Ball zu bleiben!

Die Qual der Wahl

SEM, Story Telling, Status Marketing, SEO, Affiliate Marketing, SEA, AdWords, Leads, Social Media Marketing, Content, Marktforschung, You Tube, Online-PR, Zielgruppenselektion, Facebook Werbung, E-Mail Verteiler, LinkedIn, Network Marketing, Landingpage, Conversion Rate, Keywords, B2B Online Kanäle, B2C Online Marketing, Werbung auf Google, Online Custumer Relationship,… die unterschiedlichen Stellschrauben, mit denen man im Online Marketing arbeiten kann, sind fast unerschöpflich. Genau wie der Nutzen den man für sein Unternehmen aus guter Onlinevermarktung erzielen kann.

Doch Regel Nr. 1 aus der Verkaufspsychologie: zu viel Auswahl überlastet das Gehirn. Es macht müde und hemmt die Entscheidungsfreude. Also wie diese zahlreichen Möglichkeiten sinnvoll eingrenzen, wenn man sein Unternehmen voran bringen will?

Auswüchse im Online Marketing

Das Online Marketing hat wahnsinnig bemerkenswerte Auswüchse angenommen. Um das nachvollziehen zu können, muss man sich einmal kurz mit der Geschichte von Suchmaschinen befassen.
In den neunziger Jahren begannen die ersten Suchmaschinen damit, das Internet zu katalogisieren. In diesen frühen Anfängen, funktionierte das nach der recht simplen Methode, dass ein Webcrawler die Internetseiten auf den Server der Suchmaschine lud, wo diese dann von einem Indexer indexiert und ausgewertet wurden.
Natürlich begriffen einige Webmaster sehr schnell die Möglichkeit, welch eminente Bedeutung eine Top-Ranking-Position in den Suchmaschinen für den Marktwert ihrer Website haben konnte. Folglich begannen diese, ihre Webseiten so zu manipulieren, dass sie von den Suchmaschinen weit oben gerankt wurden. Die SEO (search engine optimization) war geboren.

Das war in der Anfangszeit auch sehr einfach möglich, denn die Algorithmen der Suchmaschinen basierten noch hauptsächlich auf Informationen, welche die Webmaster zur Verfügung stellten, wie zum Beispiel Meta-Elemente. Dieser „Sport“ der Suchmaschinenoptimierung, in welchem sich die Webmaster nun begannen, sich gegenseitig zu überbieten, mündete bald in Suchergebnissen die nicht besonders passend zur Suchanfrage waren. Weit oben gelistet wurde nicht mehr der nützlichste Inhalt zur Suchanfrage, sondern die Webseiten der Leute, die es verstanden, die entsprechenden Suchalgorithmen am besten auszuwerten. Das beinhaltete natürlich eine existenzielle Gefahr für die Suchmaschinenbetreiber. Welchen Wert hat eine Suchmaschine für den User, die keine wertvollen Inhalte mehr findet?
Folglich begannen auch die Suchmaschinenbetreiber ihrerseits mit ihrer Version der SEO, sie optimierten einfach ihre eigenen Suchmaschinen, um wieder besser die passenden Inhalte zu den Suchanfragen im World Wide Web zu finden. Natürlich zogen die Webmaster nach und es entwickelte sich ein wahres Wettrüsten. Das ist jetzt über 20 Jahre her.

Rasante Entwicklungen

Bedenkt man, wie sehr sich in diesen letzten 20 Jahren unser gesamtes Leben in den Online Bereich verlagert hat und wenn man mal kurz das Moor’sche Gesetz (die Komplexität integrierter Schaltkreise mit minimalen Komponentenkosten verdoppelt sich ca. alle 18 Monate) auf die Komplexität des Internets überträgt, dann kann man sich vorstellen, welche Ausmaße dieses Wettrüsten inzwischen angenommen hat. Es erinnert fast ein bisschen an die Szene aus Matrix, in der Morpheus sagt: „Wir können heute nicht mehr genau sagen, wer den Krieg begonnen hat. Jedenfalls waren es die Menschen, die den Himmel verdunkelt haben. Dabei brauchen wir doch seit jeher selbst die Sonne zum Überleben…“

Es gibt heute eine Milliardenindustrie, die SEO-Dienstleistungen für Unternehmen übernimmt. Ein Kernpunkt in dieser Industrie ist, dass Seiteninhalte möglichst einzigartig von der Textzusammensetzung her sein müssen. Kopierte Texte werden von den Suchmaschinen sofort erkannt und führen zu einer Abwertung im Ranking der betreffenden Seiten. Eine Hinterlassenschaft aus der Zeit, als die Webmaster versuchten, mittels so genannter Linkfarmen ihre Internetpräsenzen zu pushen. Trotzdem muss der Content eine gewisse Keyword Relevanz aufweisen, um überhaupt gefunden zu werden.
Als weiterer nennenswerter Aspekt ist heute allgemein bekannt, dass Suchmaschinen organisch ranken. Das heißt eine Seite, die in der Trefferliste weit oben stehen soll auch möglichst organisch wachsen muss. (Zu schnelles Wachstum kann als Spam identifiziert werden und zu einer Abwertung führen). Das gelingt Webpräsenzen, die regelmäßig neue Inhalte liefern besser, als vermotteten Unternehmenspräsentationen, die eher einem Stillleben gleichen, als dass man sie irgendwie mit Wachstum assoziieren würde.
Beide Aspekte zusammen genommen führen dazu, dass handgeschriebene, inhaltlich hochwertige Blogs meist ein hervorragendes Suchmaschinenranking aufweisen.

SEO auf Abwegen?

Da die Suchmaschinenbetreiber inzwischen einen Großteil ihrer Ranking-Kriterien geheim halten, bleibt als SEO Strategie für die Webmaster als ein möglicher Weg natürlich, einfach Konzepte zu kopieren, die auf den Suchmaschinen momentan gut funktionieren. Wie eben zum Beispiel Blogs.
Diese Entwicklung integriert in die Milliardenindustrie Suchmaschinenoptimierung sieht dann teilweise so aus: Man betreibt einen Blog, indem die Artikel mit möglichst relevanten Keywords gespickt sind. Da jetzt das Schreiben an sich und insbesondere das Schreiben solcher SEO-Texte nicht jedermanns Sache ist, lagern viele Unternehmer diese Tätigkeit einfach in die SEO Industrie aus. Aber auch ein SEO Experte kann noch nicht zwangsläufig gute, einzigartige Texte schreiben. Deshalb gibt es für solche Aufgaben Ghostwriter. Es gibt sogar ganze Portale, welche die unique Content Süchtigen und die Autoren zusammenbringen. Selbst dieser (minimale) Teilaspekt ist schon eine eigene blühende Industrie.

Blogmarketing als neuer Trend?

Wenn man heute also irgendwo einen Blogartikel liest, dann bleibt die Frage, ob dieser Beitrag wirklich vom Seitenbetreiber verfasst wurde, prinzipiell unbeantwortet. Dieses Wissen entwertet eigentlich den Blog einer Internetpräsenz als Indiz für das das Know How des jeweiligen Unternehmens.
Nun gut, vielleicht ist ja der Blog dann wenigstens noch lesenswert?

Das hängt natürlich von der Qualität der herangezogenen Autoren ab. Hier spielt die reinen Fähigkeiten als Texter eine Rolle, zum Beispiel die geforderten Keywords in der geforderten Keyworddichte im Text unterzubringen, ohne dass sich Passagen seltsam lesen. Qualität hat ihren Preis. Man sollte also nicht erwarten hier für einen Schnäppchenpreis sehr lesenswerte Texte mit möglicherweise noch einzigartigen Inhalten zu bekommen. Und man muss sich vor der Auftragsvergabe im Klaren darüber sein, was man mit dem Text eigentlich erreichen will. Wen man erreichen will.

Neben der Qualität der hinzugezogenen Autoren kommt es also vor Allem auf die Qualitäten im Projektmanagement des Webmasters an. Klare Zielvorgaben schaffen verlässliche Ergebnisse. Dazu gehört zum Beispiel auch, dem beauftragten Autor ins Bild über den Zweck des Blogartikels und das angesprochene Publikum zu setzen.
Das setzt natürlich voraus, sich selbst zuvor Klarheit über diese Fragen zu verschaffen.

Kostenfalle Blogmarketing?

Wie wichtig hier Klarheit in der Auftragsvergabe ist, wenn man sich den Content für seinen Blog einkauft zeigt sich an folgender Problematik:
Stellt man als Webmaster seinen Auftrag als frei zugänglich für alle Autoren ein, kann man auf den meisten Content Portalen geringere Wortpreise erzielen, als wenn man gezielt hochqualitative Autoren mittels eines Einzelauftrags für die Zusammenarbeit auswählt. Die sich davon versprochenen Einsparungen können sich schnell ins Gegenteil verkehren, wenn man in der Auftragsbeschreibung nicht eingefordert hat, dass die Themen abschließend behandelt werden sollen.

Das könnte sonst – rein theoretisch natürlich – zu solch ungewollten Effekten führen wie: Ganz am Ende des Blogartikels teasert der Autor dann noch ein paar echt nützliche Tipps für die Leser an. Zum Beispiel warum es sich lohnt, anstatt 10.000 Euro in SEO zu stecken, einfach erst mal 100 Euro zu investieren um herauszufinden, wonach denn die Zielgruppe des Unternehmens überhaupt sucht, in dem Moment wenn sie eine hohe Kaufbereitschaft hat. Oder wie man – wenn man wirklich Expertenwissen hat, welches taugt um auch gute Blogs zu schreiben – einfach so ein Ghoastwriterportal nutzen kann, um hochpreisige Kundschaft für sich selbst zu generieren.

Damit schließt sich übrigens wie von Zauberhand der Kreis, warum es in einem Fachartikel über Onlinemarketing zielführend ist, sich ausführlich mit solchen Content Portalen zu beschäftigen. Man kann damit super Marketing betreiben. Also wenn man Ahnung hat.

Online Marketing mit Offline Strategien?

Eine weitere Möglichkeit, noch cooles Wissen für den nächsten Blogartikel anzuteasern wäre natürlich mal in die Köpfe zurück zu bringen, dass im Online Marketing (trotz der vielen Keywords) keine anderen Gesetzmäßigkeiten gelten als im Offline Marketing. Dafür macht das Internet aber viel mehr potenzielle Interessenten erreichbar und es bietet so manche Möglichkeit, die die Offline Welt nicht hat. Zum Beispiel, dass man die für ein zielgerichtetes Marketing so wichtige Spezialisierung auf die Spitze treiben kann, ohne deswegen auch nur einen einzigen Kunden von seinem Angebot auszuschließen.
Oder dass man gewisse über Jahrzehnte etablierte Marketing Tricks aus der Offline Welt einfach ins Online Marketing übertragen kann, und sich dabei noch alles viel einfacher gestaltet, als in der realen Welt. Stichworte Preislinienpolitik und Preislagenpolitik. Naja, zu viel wird an dieser Stelle noch nicht verraten. Es soll ja noch spannend bleiben für die nächsten Fachblogartikel auf dieser tollen Seite hier.
Oder dass sich im Internet einfach alles so wahnsinnig cool automatisieren lässt. Und so einfach outsourcen. Wie eben auch Marketing. An einen kompetenten (online) Marketing Fachmann zum Beispiel.

Keywords nicht vergessen!

Online Marketing ist übrigens ein Branchenspezifisches Keyword für Online Marketing. Genau wie Keyword. Man kann also seine Keyword Dichte als Online Marketer erreichen, indem man einfach das Wort Keyword inflationär verwendet.

Search Engine Marketing kurz SEM

Na gut, damit das nicht der einzige Lesernutzen in diesem FachBlogartikel bleibt wird der geneigte Leser, der es tatsächlich bis hierhin durchgehalten hat, noch mit richtig gutem Mehrwert belohnt. Und zwar nochmal über das Thema SEO und SEA (search engine advertising), also Werbung in Suchmaschinen, zum Beispiel AdWords…
Wirkliches SEM (search engine marketing) macht nicht nur aus, dass man SEO und SEA betreibt, sondern dass man seine Zielgruppe genau kennt. Sprich: Man weiß genau, was diese bei Google sucht. Zu der Antwort kommt man über folgenden Sachverhalt:
Jedes Unternehmen hat seinen Existenzgrund darin, Bedürfnisse von anderen Menschen zu befriedigen. Bedürfnisbefriedigung zeigt sich beim Menschen über 2 Emotionen: das Vermehren eines guten Gefühls oder das Vermeiden eines schlechten Gefühls. Es ist hinreichend untersucht, dass die negative Emotion besser verkauft. Statt seinen Kunden einfach nur einen Wunsch zu erfüllen, ist es also effektiver ihnen ein Problem zu lösen. Je belastender und je dringender dieses Problem beim Kunden ist, desto höher ist die Kaufbereitschaft. Ein Unternehmen, welches erfolgreich Marketing betreiben will, muss folgende Frage geklärt für sich geklärt haben: Wem löse ich welches Problem?

Die Relevanz dieser Frage zeigt sich an folgendem kleinen Experiment:
Gibt man bei Google „Zahnarzt“ in die Suche ein, dann findet man sofort die lokalen Zahnärzte. Hier gibt es natürlich meist eine größere Auswahl in der Umgebung und schon geht der Kampf um das beste Rankingergebnis und die vertrauenswürdigste Homepage los. Denn in aller Regel hat ein Mensch, der nach „Zahnarzt“ sucht gerade hinreichend Zeit. Er informiert sich über das Angebot in seiner Nähe und wertet die gelieferten Informationen in aller Ruhe aus.
Gibt man jedoch bei Google „Zahnschmerzen“ ein, dann findet sich unter den ersten 10 Ergebnissen gerade mal eine Zahnarztpraxis. Daneben tummeln sich viele nützliche Tipps, was an Hausmitteln gegen Zahnschmerz so existiert. Die Problemlöser in diesem Fall heißen für unseren User Apotheken Umschau, Stern, Net Doktor oder T-Online. Einen Zahnarzt aus seiner näheren Umgebung findet man nicht. Dabei hat ein User, der nach „Zahnschmerzen“ googelt, garantiert nicht im Sinn diese jetzt online zu finden. Nein, er hat ein Problem. Ein sehr dringendes. Er hat gerade extreme Kaufbereitschaft.

Ist man hier als lokaler Zahnarzt sowohl mit einer schnellen Behelfslösung dieses Problems, als auch mit dem Verweis auf die Sinnhaftigkeit einer grundlegenden Sanierung parat, so hat man bereits seine Fachkompetenz präsentiert. Das kann im besten Fall sofort zu einem neuen Kunden führen, im ungünstigsten Fall hat man zumindest den ersten, positiv besetzten Kontakt zum potenziellen Kunden geknüpft. Und das mit weit weniger Aufwand in der SEO, als es in der Masse der lokalen „Zahnärzte“ möglich gewesen wäre.

Fazit

Die Frage, welches Problem man für seine Kunden eigentlich löst, kommt also immer vor der Frage, wie man jetzt mit seiner Internetpräsenz den ersten Rang bei Google einnimmt! Auch im Online Marketing.

Oder würde man in der Offline Welt etwa den Versuch wagen, als Produzent von Katzenfutter den prominentesten Werbeplatz in einer Fachzeitschrift für Motoradfahrer zu ergattern?

Professionelle Online Marketer wissen das. Deshalb gibt es genau einen Weg, diese online zu finden: Indem man aufhört nach vermeintlichen Lösungen (z.B. SEO) zu suchen und Google einfach offen und ehrlich sein wirkliches Problem mitteilt. „Wie kann ich online mehr Kunden gewinnen?“ Da stößt man dann auch schnell auf wirklich wirksame Online Marketing Strategien. Und zwar ganz ohne, dass man noch weitere lange Blogartikel lesen muss.

Was bringt Online Marketing wirklich?

Suchmaschinenwerbung (SEA), Suchmaschinenoptimierung (SEO), Content Marketing, Online-PR und Social Media: Online Marketing hat viele Gesichter. Allen Marketing-Maßnahmen gemeinsam ist die Steigerung von Präsenz und Sichtbarkeit im Internet. Der Online-Erfolg eines Unternehmens steht und fällt mit der richtigen Online Marketing-Strategie. Diese sollte individuell auf jedes Unternehmen zugeschnitten werden, um auch wirklich an den richtigen Stellschrauben zu drehen und die Zielgruppen optimal anzusprechen.

Suchmaschinenoptimierung: Sichtbarkeit ist Trumpf

Egal, ob B2B- oder B2C-Unternehmen: SEO verbessert das Suchmaschinen-Ranking und ist daher ein absolutes Muss für jede Online Marketing-Strategie. Schließlich können Unternehmen nur dann erfolgreich mit ihrer Website, ihrem Online-Shop und ihrem Blog sein, wenn diese auch gefunden werden. Ideal ist eine Position auf Seite 1 und 2 der Suchergebnisse, da die meisten Suchmaschinennutzer lediglich die ersten 20 Treffer ihrer Suchanfrage auswerten. Eine gute SEO-Beratung besteht aus technischer Suchmaschinenoptimierung und der Verbesserung des Website Contents. Technisch wird gewissermaßen der „Unterbau“ der gesamten Website auf den Prüfstand gestellt und OnPage-Faktoren wie robots.txt, XML Sitemaps, URL-Struktur und Seitenarchitektur optimiert. Bei der Content-Optimierung selbst gilt es, die richtige Balance zwischen Keyword-Dichte und Lesbarkeit zu finden. Schließlich müssen alle Website-Inhalte eine gute Suchmaschinenposition erreichen und gleichzeitig Conversions erzielen. Hier lohnt es sich durchaus Zeit und Mühe zu investieren. Schlussendlich schaffen Sie durch gute und aktuelle Inhalte nützliche Mehrwerte für Ihre Bedarfsgruppen und signalisieren den Suchmaschinen, dass Ihre Website ein gutes Suchmaschinen-Ranking verdient. Dazu gehören auch die Optimierung von Title Tags und Meta Descriptions und eine Prüfung auf Duplicate Content. Trotz optimierter Website dauert es allerdings eine gewisse Zeit, bis tatsächlich eine Verbesserung des Rankings auftritt. Bei knapp bemessener Zeit sind gezielte SEA-Maßnahmen die bessere Wahl.

Google AdWords: Schneller & zielgerichteter Erfolgshebel

Kurzfristige Kampagnen, Buchungsengpässe und saisonale Aktionen haben in der Regel nur eine geringe Vorlaufzeit und benötigen sofort relevanten Traffic. Gezielte Suchmaschinenwerbung (SEA) sorgt für eine schnelle Sichtbarkeit im Internet und minimiert Streuverluste durch gut selektierte Keywords. Anzeigen in Google und Bing – oder bei internationaler Suchmaschinenwerbung auch in Yandex und Baidu – adressieren Botschaften an Internetnutzer am Ende der Customer Journey. Also genau in dem Moment, in dem diese gezielt nach einem Angebot suchen und ein hohes Kaufinteresse besteht. Aufgrund hoher Reichweite, feingranularer Ausrichtung und ausgefeilter Technik ist Google AdWords im deutschen und amerikanischen Sprachraum unangefochtener Spitzenreiter der Suchmaschinenwerbung. Im Vergleich zu den zum Teil äußerst hohen Kosten der Offline-Werbung ist die Anzeigenschaltung bei Google AdWords und Bing Ads zunächst kostenfrei. Es entstehen nur dann Kosten, wenn ein Nutzer auf die Anzeige klickt und auf diese Weise auf das Angebot des Anbieters gelangt. Das von Google AdWords bereitgestellte Berichtswesen ermöglicht eine detaillierte Analyse und eine exakte Ermittlung des ROI.

Social Media: Branding & Image-Steigerung

Ein ausgewogener und erfolgreicher Online Marketing-Mix setzt auf mehrere Marketing-Maßnahmen, so dass sich die meisten Unternehmen mittlerweile auch auf zahlreichen Social Media-Kanälen tummeln. Nie war es einfacher, Informationen schnell und effizient zu verbreiten als im Zeitalter von Facebook, YouTube & Co. Gut gemachte virale Marketing-Kampagnen gehen um die Welt und stärken Branding und Image. Man denke an die „Supergeil-Kampagne“ von EDEKA mit Friedrich Liechtenstein oder Weihnachten im Flugmodus von AirBaltic. Social Media Marketing macht Unternehmen persönlicher und schafft emotionale Bindungen. Wer erfährt schließlich nicht gerne die Anekdoten des letzten Betriebsausflugs oder gratuliert dem Azubi zur erfolgreich bestandenen Abschlussprüfung? Jedoch leben Social Media-Kanäle von Aktualität, regelmäßigen Posts und schnellen Reaktionen auf Kommentare.

Fazit: Ohne Online Marketing geht es nicht

Online-Marketing gehört zum Internet wie das Salz zur Suppe und ist die Grundvoraussetzung, um im Internet erfolgreich zu sein. Allerdings kommt es dabei auf die richtige Strategie und die passenden Online-Kanäle an. Gerade im Social Media-Bereich muss die richtige Zielgruppenansprache wohl überlegt sein. Während Instagram und Pinterest beispielsweise in erster Linie für Unternehmen mit emotionalen Produkten interessant sind, die sich bildlich gut in Szene setzen lassen, sieht es für ein reines Dienstleistungsunternehmen ganz anders aus. Ebenso wird ein B2B-Unternehmen seine Bedarfsgruppen auf anderen Kanälen erreichen als ein B2C-Unternehmen. Facebook-Aktionen, Gewinnspiele und Umfragen als passende Interaktionsmöglichkeiten für B2C-Unternehmen sind meist für B2B-Unternehmen weitaus weniger geeignet. Hier empfiehlt sich eher eine gezielte Kontaktaufnahme zu wichtigen Zielgruppen-Entscheidern über das Karrierenetzwerk Xing.

Sie haben Post – 5 Möglichkeiten, Ihre Betreffzeilen zu optimieren

Sie haben Post – 5 Möglichkeiten, Ihre Betreffzeilen zu optimieren

Die Betreffzeile ist der wichtigste Teil einer E-Mail. Aufgrund von ihr entscheidet ein User innerhalb von Sekunden, ob eine Mail gelesen wird, oder im Papierkorb landet – sei der Inhalt noch so wertvoll. Sie stellt den Fuß in der Tür dar. Wenn Ihr größtes Problem also nicht die Conversions sind, sondern die OpenRates, so empfiehlt sich ein genauerer Blick auf die Betreffzeilen.

Wichtige Keywords an den Anfang

Wir haben ihn alle: diesen einen Freund, der unglaublich schlecht im Geschichtenerzählen ist. Der, bei dem man sich nach 15-Minuten wirrer Sätze fragt, wohin die Reise hier überhaupt geht – und ob da noch was gutes kommt. Genau so sind manche Betreffzeilen.

Menschen wollen nicht erst selbst herausfinden müssen, wieso gerade von allen anderen E-Mails Ihre diejenige ist, die einen Mehrwert bringt, und die gelesen werden sollte. Kurz: Kommen Sie auf den Punkt, und stellen Sie die wichtigsten Schlüsselbegriffe an den Anfang.

Aus „Empfehle uns einem Freund und sichere dir einen 10 Gutschein!“ wird so „10 Euro Gutschein sichern – jetzt MusterShop weiterempfehlen!“

Stelle Fragen

Auch hier kann man wieder von seinem persönlichen Freundeskreis lernen, denn die beliebteste Person im Raum ist in der Regel nicht diejenige, die durchweg nur von sich erzählt, sondern die, die gute Fragen stellt und ein aufrichtiges Interesse an anderen zeigt.

Haben Sie beispielsweise ein Buch geschrieben, das „Umsätze steigern mit XY“ heißt, so wiederholen sie diesen Titel in der dazugehörigen Werbemail nicht einfach. Verwenden Sie stattdessen etwas wie „Möchten Sie Ihre Umsätze steigern? Wir zeigen Ihnen wie!“. Sollten Sie Fitness-Kurse anbieten, so können Sie statt „Schauen Sie dieses Video, wenn Sie Motivation brauchen“ etwas wie „Na, fehlt die Motivation? Schauen Sie dieses Video!“ verwenden.

Nutzen Sie Zahlen

Leute lieben Zahlen, Listen, und Rankings. Sie sind einfach zu lesen, und helfen dabei, komplexe Sachverhalte in einfache Schemen zu pressen. Der New Yorker veröffentlichte einst sogar eine Liste von Gründen, warum wir Listen lieben (http://www.newyorker.com/tech/elements/a-list-of-reasons-why-our-brains-love-lists).

Zahlen wiederum sind hilfreich, um eine Dringlichkeit zu erzeugen. Das beste Beispiel: Aus „Nur noch für kurze Zeit“ wird „Nur noch 2 Tage verfügbar!“ – und schon ist die Zeit nicht relativ sondern absolut begrenzt, der Bedarf zu reagieren wird erhöht.

Werden Sie persönlich

Wurden Sie bei der Arbeit schon einmal mit einem falschen oder keinem Namen angesprochen? „Hey, Sie da!“ oder „Hey Caroline“ (wenn Sie Carola heißen) hinterlassen selten einen guten Eindruck. Wenn möglich und in der Datenbank vorhanden, sollten daher Vornamen eingesetzt werden. Haben Sie ein größeres Update eingespielt, so könnten Sie statt „Wir haben neue Funktionen“ etwas wie „Max, dein XY-Account wurde gerade“ benutzen.

Beachten Sie aber, dass Personalisierung mehr Möglichkeiten bietet, als bloß die Verwendung von Vornamen. Mit etwas Aufwand könnten Sie Ihre E-Mail-Empfänger beispielsweise kategorisieren, und diesen Gruppen jeweils individuellere Inhalte übersenden.

Verwenden Sie Reime, Alliterationen, und Wortspiele

Klingt komisch, und das ist es auch – funktioniert aber trotzdem. Oder würden Sie eine E-Mail mit dem Betreff „Social Music Marketing: Bands, Brands und Fans“ löschen, wenn Sie im Bereich Musik arbeiten? Der Nachteil ist, dass sie eine Menge Kreativität erfordern, und dementsprechend nicht mal eben dahingetippt werden können. Die dadurch optimierten Öffnungsraten sollten die investierte Zeit aber wettmachen.

Genauso hilfreich kann es sein, veraltete Begriffe aufzugabeln und durch unkonventionelle Sprache aus der E-Mail-Masse herauszustechen. Dabei kann so ziemlich jede historische Epoche gespielt werden: Ob Sie einen urst fetzigen Abend bewerben, oder die Feigherzigkeit (statt den Schweinehund) überwinden wollen, für flotte Backfische und kesse Sumsebienchen wie Sie es sind, gibt es dahingehend keine Grenzen.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass natürlich keine der hier vorgestellten Möglichkeiten als Allheilmittel betrachtet werden kann. Sie sind aber Ansatzpunkte, mit denen man spielen und experimentieren kann, um herauszufinden, welche Methoden bei der eigenen Peer Group besonders gut ankommen.

Mehr Kunden durch Affiliate Marketing

Wie Sie mit Affiliate Marketing mehr und neue Kunden erreichen?

Affiliate Marketing, von einigen Marketeers schon als Auslaufmodell bezeichnet, lebt. Das besagt die Studie „German Entertainment und Media Outlook“ von Price Waterhouse Coopers. Zwar sind die Boomjahre mit hohen zweistelligen Wachstumsraten vorbei. Aber die Unternehmensberater erwarten ein Wachstum von 984 Millionen Euro im Jahre 2016 auf immerhin 1,03 Milliarden Euro in 2019. Auch Axel Springer, Betreiber der führenden Affiliateplattform Zanox, berichtet laut Internet World Business http://www.internetworld.de/onlinemarketing/expert-insights/wachstum-affiliate-branche-1085417.html von einem Wachstum von 13,8% mehr Affiliateumsatz in 2015 gegenüber dem Vorjahr. Wenn Sie online vermarkten, ist es daher empfehlenswert, sich mit Affiliate Marketing zu beschäftigen und es für Ihren Umsatzerfolg zu nutzen.Den Vertriebspartner nur bei Erfolg bezahlen: die Vergütungsmodelle

Beim Affiliate Marketing erhalten Partnerwebseiten (Affiliates, Publisher) Provisionszahlungen, indem sie aus Texten, Bildern und Bannern (Werbemitteln) auf die Webseite des Anbieters (Advertisers, Merchant) verlinken. Sie als Anbieter bezahlen Ihre Affiliates nur, wenn der User, der über die Affiliate Website zu Ihnen kommt, die gewünschte Handlung ausführt. Meist werden Online-Bestellungen und Buchungen vergütet (CPS, Cost-per-sale): entweder mit Pauschalbeträgen oder mit einer prozentualen Provision. Portale, denen statt direkter Verkäufe zunächst Newsletter-Anmeldungen oder Kontaktanfragen wichtig sind, vergüten diese (Cost-per-lead). Die Vergütung pro Klick (CPC, Cost-per-click) ist ebenfalls möglich, wird jedoch seltener. Denn Seriosität und Wert des Klicks zu bewerten, gestaltet sich trotz ausgereifter Analysemethoden nicht immer einfach. Weiterhin ist es möglich, nur für die reine Werbe- und Medialeistung ohne konkrete Handlung des Users zu bezahlen: Dann erhält der Affiliate bereits eine (geringe) Vergütung, wenn der User das Werbemittel nur ansieht (Cost-per-view). Für welches Vergütungsmodell Sie sich entscheiden, hängt von Ihren Marketingzielen und Ihrer Branche ab. Viele Anbieter möchten ihre Affiliatepartner vor allem für messbare Verkäufe bezahlen. Sie werden sich also für CPS, Cost-per-Sale, entscheiden.

Basisfunktionen, um die Vorteile des Affiliate Marketings zu genießen

Ein gutes Affiliatesystem muss das Tracking mittels Cookies sicherstellen, also die Erfassung des User-Klicks und saubere Zuordnung der Transaktionen, der Online-Bestellungen, Leads oder Views. Der Affiliate Manager sollte die Partnerwebseiten einfach administrieren können (Zulassung, bei Missbrauch Sperrung und mehr) sowie aussagefähige Reportings erhalten. Er muss die einzelnen Transaktionen effizient prüfen und je nach Qualität freigeben oder ablehnen können. Es muss einfach sein, Werbemittel wie Textlinks, Banner und mehr, auch mit variablen Verkaufsdaten der eigenen Produkte, einzupflegen und ihren Erfolg zu messen. Diese Grundfunktionen bieten die meisten Systeme, sowohl Tracking-Software, die Sie direkt im Kontakt mit den Affiliates nutzen, als auch die großen Affiliate-Netzwerke.

Eigenes System oder Affiliate-Netzwerk? Die „Pros and Cons“

Ein großer Vorteil eines eigenen Systems beziehungsweise einer eingekauften, eigenen Tracking-Software, sind die oft geringeren laufenden Kosten. Denn wer eines der großen Netzwerke nutzt, wie Zanox, Tradetracker, Tradedoubler oder Affili.net, muss die Vergütung, die das Netzwerk selbst erhält, mit einkalkulieren. Häufig sind dies 20-30% der ausgeschütteten Provisionen. Das heißt, wer einem Affiliate 4,0% Provision vom Umsatz zahlt, muss mit 4,8%-5,2% Kosten rechnen. Eine Tracking-Software ist bei diesen direkten Kosten meist günstiger. Beim Vergleich sind jedoch die Gesamtkosten zu betrachten: Zum Beispiel die Set Up-Kosten der verschiedenen Systeme und die interne IT-, Marketing- und Verwaltungs-Manpower, die für eine reibungslose Implementierung und Abrechnung der Provisionen benötigt wird. Hier punkten die großen Netzwerke häufig durch eine ausgereifte, stabile Technik, einfache kaufmännische Verwaltung und technischen Support.

Neben den Kosten ist die Reichweite ein wesentliche Unterschied: Während Sie mit einem eigenen System nur Vertriebspartner erreichen, die Sie kennen oder selbst akquirieren, greifen Sie bei Zanox, Affilli.net & Co. auf ein bestehendes Netzwerk zurück. Sie können schnell viele potentielle Affiliatepartner, die zu Ihrer Marke passen und Ihre Zielgruppe ansprechen, finden und einbinden. Ein weiterer Aspekt ist das Vertrauen: Klar, Sie als Anbieter werden im Eigeninteresse sicherstellen, dass „windige“ Affiliates nicht für Fake-Bestellungen, Doppelbuchungen oder ähnlich Unerwünschtes kassieren. Die meisten Systeme bieten hier nützliche Tools und Schnittstellen zu Ihrer internen Shop-Software. Aber auch umgekehrt ist Vertrauen wichtig: Viele Affiliates „glauben“ dem Tracking über die großen Netzwerke eher als einem anbietereigenen Netzwerk, bei dem möglicherweise Verkäufe und damit verdiente Provisionen „verheimlicht“ werden könnten.

Affiliate Marketing ist hochautomatisiert – bleibt aber auch (persönlicher) Vertrieb

Um die Effektivität dieser Vertriebsform zu nutzen, ist nicht nur ein stabiles System wichtig, sondern auch die Betreuung der häufig tausenden Vertriebspartner: Bei mittelgroßen und kleinen Affiliate Partner lohnt sich eine persönliche Betreuung möglicherweise nicht. Hier bieten die Affiliate Marketing-Systeme zahlreiche automatisierte oder semi-automatische Möglichkeiten, um die Partner effizient zu betreuen, leistungsabhängig zu vergüten und zu verwalten. Ein guter Affiliate Manager sollte seine 10-20 Top-Seller, die häufig 80% des Erfolges bringen, hingegen persönlich kennen. So entsteht gegenseitiges Vertrauen, und die „A“-Partner können mit Sonderaktionen, Veranstaltungen und Sonderprovisionen motiviert werden.

Fazit: Nutzen Sie Affiliate Marketing als eine Säule Ihres Marketingmix

Gerade in Zeiten steigender Adword-Kosten und dem intensiver werdenden Wettbewerb um effektive Werbeplätze ist Affiliate Marketing eine sinnvolle Ergänzung Ihres Online-Marketings: Insbesondere, damit Sie wirtschaftlich zigtausende User anderer Webpages ansprechen, die dann auf Ihre Internetseiten kommen und Umsatz bringen!

So sorgt Ihr Startseiten Text für eine gute Platzierung bei Google

Content is King! Der Wahrheitsgehalt von diesem Spruch ist nicht von der Hand zu weisen. Allerdings bewahrheitet sich der Spruch nur unter bestimmten Voraussetzungen. Welche Voraussetzungen das sind und wie Sie sich durch einfache Tricks einen Vorteil gegenüber Ihrer Konkurrenz erarbeiten, erfahren Sie hier.

Der Einflusss der Textlänge auf Ihre Platzierung bei Google

Haben Sie sich schon mal gewundert, warum Wikipedia Artikel immer so gute Platzierungen in den Google Suchergebnissen haben? Natürlich sind die Positionen auch der Verdienst von Wikipedia. Die Online Enzyklopädie ist aus dem Internet nicht mehr wegzudenken und genießt eine unglaublich hohe Autorität, sowohl unter Nutzern als auch in den Augen von Google.

Der Grund für die guten Platzierungen ist so banal, dass er den meisten Nutzern nicht einfällt: Es geht um die Textlänge. Die Wikipedia Artikel decken immer wichtige Bereiche von einem Thema ab und bieten auf diese Weise relevante Informationen auf einer Seite. Das hat für Nutzer den Vorteil, dass sie nicht mehrere Quellen lesen müssen, sondern auf einer Seite die relevanten Informationen finden. Natürlich sind Wikipedia keine Texte, die Sie auf der Startseite von Ihrem Onlineshop verwenden können, allerdings können Sie in vielen Nischen nur über die Textlänge gute Platzierungen bei Google erreichen. Es sei denn, Sie sind in anspruchsvollen Nischen, wie dem Finanzbereich, Erotik oder Glücksspiel, tätig. Dort wird ein langer Text definitiv nicht ausreichen.

Nutzen Sie die Informationen, die Google Ihnen anbietet

Schreiben Sie einen Startseiten Text, den Google gar nicht ignorieren kann und sicherlich mit einer guten Platzierung belohnen wird. Beginnen Sie mit einer umfangreichen Analyse der Suchbegriffe. Suchen Sie bei Google AdWords nach einem Keyword mit hohem Suchvolumen und idealerweise einer mittelmäßigen Konkurrenz. Dann nehmen Sie dieses Keyword und lassen Google danach suchen. Warum Sie das machen sollten?

Ganz einfach. SEO ist keine Glückssache. Der Erfolg der SEO Maßnahmen liegt auch nicht nur darin begründet, ob SEO Maßnahmen natürlich wirken. Viel mehr hängt der Erfolg der SEO Maßnahmen von den Informationen ab, die Sie zum Beispiel über Google oder von Majestic bekommen können. Wenn Sie also nach Ihrem wichtigsten Suchbegriff suchen lassen, dann bekommen Sie die latent semantischen Suchbegriffe, am unteren Ende der Suchergebnisse, und Sie bekommen außerdem ein paar Vorschläge von der automatischen Vervollständigung.

Diese Suchbegriffe sollten Sie in Ihren Text einbauen. Das ist aber noch nicht alles. Darüber hinaus sollten Sie auch die Erkenntnisse aus der WDF*IDF Analyse in Ihren Text miteinbeziehen. Vor allem die Häufigkeit der einzelnen Suchbegriffe ist wichtig und sollte für Sie eine Orientierung sein.

Orientieren Sie sich an Ihrer Konkurrenz

Durch diese Informationen werden Sie wahrscheinlich schon mehr als die meisten Webseitenbetreiber getan haben. Da Sie aber auf den ersten Platz der Suchmaschinenergebnisse erscheinen möchten, müssen Sie noch eine Maßnahme ergreifen. Strukturieren Sie Ihren Startseiten Text mit den Suchbegriffen von Google und der WDF * IDF Analyse. Danach untersuchen Sie Ihre Konkurrenz. Vor allem die ersten drei Positionen sind für Sie wichtig. Schauen Sie dort nach, wie lang ihre Texte sind und schreiben sie mindestens 700 Wörter mehr.

Wenn Sie diese Tipps umsetzen, haben Sie den ersten Schritt von einem erfolgreichen Webprojekt gemacht. Viele Menschen versuchen nur durch den Einsatz von Links eine gute Platzierung zu erreichen. Sie vergessen aber dabei, dass ein Link zwar Besucher generiert, dafür aber nicht langfristig die Aufmerksamkeit der Nutzer bekommt, nicht zum Kauf einlädt und sicherlich nicht dazu führt, dass Nutzer die Webseite noch mal besuchen werden. Machen Sie diesen Fehler nicht. Präsentieren Sie stattdessen anspruchsvollen und unterhaltsamen Inhalt. Dieser wird nicht nur Ihren Webseitenbesuchern, sondern auch Google gefallen. Lassen Sie diese Chance nicht ungenutzt. Denn die Länge vom Startseiten Text ist ein Aspekt, den Sie ganz leicht beeinflussen können und für den Sie keine ausgefallenen Techniken oder Tricks benötigen.

Facebook LIKE Button verstoß gegen Datenschutz

Nach Ansicht des Landgericht Düsseldorf verstößt der in vielen Webseiten genutzte Facebook LIKE Button gegen datenschutzrechtliche Vorgaben und der Einsatz kann ggf. zudem wettbewerbswidrig sein.

Hauptkritikpunkt des Landgerichts ist, dass die Implementierung des LIKE Button dazu führt, dass von jedem Seitenbesucher, egal ob bei Facebook eingeloggt, oder nicht und unabhängig von einer Mitgliedschaft generell die IP Adresse des Seitenbesuchers von Facebook erhoben wird.

Da es sich nach Ansicht des Landgericht Düsseldorf, bei der IP Adresse um ein personenbezogenes Datum handelt, dessen Erhebung im Falle des LIKE Button für den eigentlichen Seitenbesuch nicht notwendig ist, wird nach Ansicht des Landgericht Düsseldorf vor der Erhebung eine ausdrückliche Einwilligung durch den Seitennutzer benötigt.

Eine solche ausdrückliche Einwilligung kann demnach nicht über einen bloßen Hinweis in der Datenschutzerklärung fingiert werden. Der Seitenbesucher müsste daher vor der Übersendung der Daten an Facebook ausdrücklich, z.B. durch ein Opt-In-Feld, in die Übersendung der Daten einwilligen. Technisch wird dies sicherlich möglich sein, die Frage dürfte sein, mit welchem Aufwand und mit welchen Anwendungsverlusten dies einhergehen würde?

Das Urteil im Volltext nebst weiteren Anmerkungen und Lösungsansätzen finden Sie hier.

Die Klägerin im vorgenannten Verfahren führt nach unseren Informationen gleichzeitig ein Verfahren gegen einen weiteren LIKE Button Nutzer vor dem Landgericht München. Es wird vermutlich in absehbarer Zeit ein weitere Rechtsprechung zu diesem Thema geben. Auch ist nicht auszuschließen.

Das Urteil vom Landgericht Düsseldorf ist noch nicht rechtskräftig, sodass die Problematik in der Berufungsinstanz thematisiert werden könnte. Auch werden zukünftig mit Sicherheit auch andere Social Media Plugins datenschutzrechtlich auf dem Prüfstand stehen.