AdWords vs SEO – welches ist das Beste für Ihr Marketing?

AdWords und SEO sind die Hauptkomponenten des Suchmaschinenmarketings (SEM) und gehören zu den wertvollsten Tools bei der Durchführung digitaler Marketingkampagnen.

Sie weisen Unterschiede und Gemeinsamkeiten auf und es gibt Situationen, in denen Sie sie je nach Ihren Geschäfts- und Marketingzielen gemeinsam oder getrennt verwenden sollten.

Was ist Google AdWords?

Wenn Sie neu im digitalen Marketing sind, haben Sie vielleicht schon von PPC, AdWords und Begriffen wie CPC, Geboten und Kampagnen gehört, ohne zu wissen, was diese Schlagwörter bedeuten. Mach Sie sich keine Sorgen, der Zweck dieses Posts ist es, die Dinge zu klären. Lassen Sie uns anfangen.

Google Adwords ist eine Werbeplattform von Google. Werbetreibende können diese Plattform verwenden, um ihre Anzeigen auf den Google-Suchergebnisseiten, in Google-Produkten (YouTube, Gmail usw.) und auf Tausenden anderer Websites, die am AdWords-Programm als Publisher teilnehmen (das ist Google Adsense), auszurichten.

Als Werbetreibender können Sie wählen, ob jemand zahlt, wenn er auf Ihre Anzeige klickt (Cost-per-Click oder CPC) oder wenn Nutzer Ihre Anzeige sehen (CPM oder Cost-per-1000-Impressionen).

Das gesamte Adwords-System funktioniert wie eine große Auktion, bei der Werbetreibende um die verfügbaren Werbeplätze konkurrieren.

adwords

Was ist SEO?

Search Engine Optimization oder SEO hat damit zu tun, bessere Rankings in den Suchergebnisseiten von Google, Yahoo, Bing und anderen großen Suchmaschinen zu bekommen. Um dies zu erreichen, müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Website suchmaschinenfreundlich ist.

Eine suchmaschinenfreundliche Website kann von Suchmaschinen einfach „gelesen“ und von den Nutzern einfach genutzt werden.

 

AdWords VS SEO

Nun, da Sie eine allgemeine Vorstellung davon haben, was Adwords und SEO sind, sehen wir die beiden im Vergleich an:

Adwords ist für Google-Websites und Websites, die Google Adsense verwenden, während die SEO-Prinzipien für alle Suchmaschinen gelten.
Der Adwords-Traffic wird bezahlt, während SEO-Traffic frei ist (so glauben es zumindestens die meisten)
Adwords-Anzeigen werden oben und unten in den Google-Suchergebnissen angezeigt. Unter bestimmten Bedingungen können Sie eine dieser Anzeigenpositionen abrufen. Bei SEO müssen Sie jedoch viel härter arbeiten, um eine der ersten Positionen in den organischen Suchergebnissen zu erzielen.
Adwords ist direkter als SEO, da Sie fast sofort Werbekampagnen erstellen und gezielten Traffic generieren können. Mit SEO benötigen Sie viel Zeit (vor allem für neue Websites), um gute Rankings und Traffic zu erhalten.
Mit AdWords ist es einfacher, den ROI zu berechnen, während es mit SEO schwieriger ist, da es viel mehr Faktoren gibt, die eine Rolle spielen und nicht nur Werbeausgaben und Einnahmen.
Wenn Sie Ihre AdWords-Kampagnen stoppen, wird auch der Traffic gestoppt, aber sobald Sie organischen Traffic mit SEO erhalten, wird dies langfristig fortgesetzt.
Mit Adwords können Sie viele Keywords gleichzeitig ansprechen, während Sie sich bei SEO auf ein paar Keywords konzentrieren müssen, um beste Ergebnisse zu erzielen.
Mit Adwords können Sie auf anderen Google-Websites und Websites werben, die Google Adsense verwenden, die Ergebnisse von SEO gelten jedoch nur für die Suchergebnisseiten.

Welches ist das Beste für Ihr Marketing?

Neue Unternehmen können mit AdWords beginnen.

Der größte Vorteil von Adwords gegenüber SEO ist, dass es Ergebnisse schneller generieren kann.
Sie müssen für jeden Besuch bezahlen, den Sie von AdWords erhalten, aber wenn Ihre Kampagnen profitabel sind, können Sie die Investition in PPC rechtfertigen und Ihre Geschäftsziele erreichen.

Adwords ist ideal für Start-ups und neue Unternehmen, die zielgerichteten Traffic schnell erreichen möchten, um Verkäufe zu tätigen, neue Kunden zu finden oder sogar ihre Produkte, Verfahren, Website-Effektivität und andere Komponenten in ihren Verkaufs- oder Marketingprozessen zu testen.

Dies gilt auch, wenn Sie AdWords mit Bedacht und Sorgfalt verwenden. Es ist sehr einfach, Geld für AdWords auszugeben und wenn Sie nicht über geeignete Überwachungs- und Kontrollwerkzeuge verfügen, werden Sie am Ende Verluste statt Gewinne machen.

 

Vergessen Sie SEO nicht

Obwohl es eine gute Idee ist, mit AdWords zu beginnen, weil es schneller ist, sollten Sie auch mit SEO, Content Marketing und Social Media beginnen. Diese 3 Tools brauchen Sie für einen langfristigen Online-Erfolg.

Content-Marketing wird Ihnen helfen, den richtigen Content zu erstellen, SEO wird Ihnen helfen, Ihre Inhalte für Suchmaschinen zu optimieren und mehr organischen Traffic erzeugen und soziale Medien werden Ihre SEO-optimierten Inhalte für ein breiteres Publikum fördern.

Auswüchse in Online Marketing und SEO

Einwandvorwegnahme: Funktioniert auch Online!

Vorab: Die Aufmerksamkeitsspanne im Internet ist extrem kurz. Vor allem, wenn es um fachbezogene Texte geht. Viele Nutzer haben es sich inzwischen zu Gewohnheit gemacht, nach dem Anklicken einer relevanten Überschrift zuerst schnell die Länge des Textes abzuchecken. Erst dann entscheiden sie (oft unterbewusst), ob die Überschrift für diesen Leseaufwand wirklich interessant genug war.
Das ist einer der Gründe, warum Google zum Beispiel auch die Verweildauer auf einer Seite mit als Kriterium in sein Ranking einbezieht.
Dieser Artikel hier soll jedoch nicht unnötig die Geduld seiner Leserschaft strapazieren, sondern auch jede Menge Nutzen liefern. Es lohnt sich also, bis zum Ende am Ball zu bleiben!

Die Qual der Wahl

SEM, Story Telling, Status Marketing, SEO, Affiliate Marketing, SEA, AdWords, Leads, Social Media Marketing, Content, Marktforschung, You Tube, Online-PR, Zielgruppenselektion, Facebook Werbung, E-Mail Verteiler, LinkedIn, Network Marketing, Landingpage, Conversion Rate, Keywords, B2B Online Kanäle, B2C Online Marketing, Werbung auf Google, Online Custumer Relationship,… die unterschiedlichen Stellschrauben, mit denen man im Online Marketing arbeiten kann, sind fast unerschöpflich. Genau wie der Nutzen den man für sein Unternehmen aus guter Onlinevermarktung erzielen kann.

Doch Regel Nr. 1 aus der Verkaufspsychologie: zu viel Auswahl überlastet das Gehirn. Es macht müde und hemmt die Entscheidungsfreude. Also wie diese zahlreichen Möglichkeiten sinnvoll eingrenzen, wenn man sein Unternehmen voran bringen will?

Auswüchse im Online Marketing

Das Online Marketing hat wahnsinnig bemerkenswerte Auswüchse angenommen. Um das nachvollziehen zu können, muss man sich einmal kurz mit der Geschichte von Suchmaschinen befassen.
In den neunziger Jahren begannen die ersten Suchmaschinen damit, das Internet zu katalogisieren. In diesen frühen Anfängen, funktionierte das nach der recht simplen Methode, dass ein Webcrawler die Internetseiten auf den Server der Suchmaschine lud, wo diese dann von einem Indexer indexiert und ausgewertet wurden.
Natürlich begriffen einige Webmaster sehr schnell die Möglichkeit, welch eminente Bedeutung eine Top-Ranking-Position in den Suchmaschinen für den Marktwert ihrer Website haben konnte. Folglich begannen diese, ihre Webseiten so zu manipulieren, dass sie von den Suchmaschinen weit oben gerankt wurden. Die SEO (search engine optimization) war geboren.

Das war in der Anfangszeit auch sehr einfach möglich, denn die Algorithmen der Suchmaschinen basierten noch hauptsächlich auf Informationen, welche die Webmaster zur Verfügung stellten, wie zum Beispiel Meta-Elemente. Dieser „Sport“ der Suchmaschinenoptimierung, in welchem sich die Webmaster nun begannen, sich gegenseitig zu überbieten, mündete bald in Suchergebnissen die nicht besonders passend zur Suchanfrage waren. Weit oben gelistet wurde nicht mehr der nützlichste Inhalt zur Suchanfrage, sondern die Webseiten der Leute, die es verstanden, die entsprechenden Suchalgorithmen am besten auszuwerten. Das beinhaltete natürlich eine existenzielle Gefahr für die Suchmaschinenbetreiber. Welchen Wert hat eine Suchmaschine für den User, die keine wertvollen Inhalte mehr findet?
Folglich begannen auch die Suchmaschinenbetreiber ihrerseits mit ihrer Version der SEO, sie optimierten einfach ihre eigenen Suchmaschinen, um wieder besser die passenden Inhalte zu den Suchanfragen im World Wide Web zu finden. Natürlich zogen die Webmaster nach und es entwickelte sich ein wahres Wettrüsten. Das ist jetzt über 20 Jahre her.

Rasante Entwicklungen

Bedenkt man, wie sehr sich in diesen letzten 20 Jahren unser gesamtes Leben in den Online Bereich verlagert hat und wenn man mal kurz das Moor’sche Gesetz (die Komplexität integrierter Schaltkreise mit minimalen Komponentenkosten verdoppelt sich ca. alle 18 Monate) auf die Komplexität des Internets überträgt, dann kann man sich vorstellen, welche Ausmaße dieses Wettrüsten inzwischen angenommen hat. Es erinnert fast ein bisschen an die Szene aus Matrix, in der Morpheus sagt: „Wir können heute nicht mehr genau sagen, wer den Krieg begonnen hat. Jedenfalls waren es die Menschen, die den Himmel verdunkelt haben. Dabei brauchen wir doch seit jeher selbst die Sonne zum Überleben…“

Es gibt heute eine Milliardenindustrie, die SEO-Dienstleistungen für Unternehmen übernimmt. Ein Kernpunkt in dieser Industrie ist, dass Seiteninhalte möglichst einzigartig von der Textzusammensetzung her sein müssen. Kopierte Texte werden von den Suchmaschinen sofort erkannt und führen zu einer Abwertung im Ranking der betreffenden Seiten. Eine Hinterlassenschaft aus der Zeit, als die Webmaster versuchten, mittels so genannter Linkfarmen ihre Internetpräsenzen zu pushen. Trotzdem muss der Content eine gewisse Keyword Relevanz aufweisen, um überhaupt gefunden zu werden.
Als weiterer nennenswerter Aspekt ist heute allgemein bekannt, dass Suchmaschinen organisch ranken. Das heißt eine Seite, die in der Trefferliste weit oben stehen soll auch möglichst organisch wachsen muss. (Zu schnelles Wachstum kann als Spam identifiziert werden und zu einer Abwertung führen). Das gelingt Webpräsenzen, die regelmäßig neue Inhalte liefern besser, als vermotteten Unternehmenspräsentationen, die eher einem Stillleben gleichen, als dass man sie irgendwie mit Wachstum assoziieren würde.
Beide Aspekte zusammen genommen führen dazu, dass handgeschriebene, inhaltlich hochwertige Blogs meist ein hervorragendes Suchmaschinenranking aufweisen.

SEO auf Abwegen?

Da die Suchmaschinenbetreiber inzwischen einen Großteil ihrer Ranking-Kriterien geheim halten, bleibt als SEO Strategie für die Webmaster als ein möglicher Weg natürlich, einfach Konzepte zu kopieren, die auf den Suchmaschinen momentan gut funktionieren. Wie eben zum Beispiel Blogs.
Diese Entwicklung integriert in die Milliardenindustrie Suchmaschinenoptimierung sieht dann teilweise so aus: Man betreibt einen Blog, indem die Artikel mit möglichst relevanten Keywords gespickt sind. Da jetzt das Schreiben an sich und insbesondere das Schreiben solcher SEO-Texte nicht jedermanns Sache ist, lagern viele Unternehmer diese Tätigkeit einfach in die SEO Industrie aus. Aber auch ein SEO Experte kann noch nicht zwangsläufig gute, einzigartige Texte schreiben. Deshalb gibt es für solche Aufgaben Ghostwriter. Es gibt sogar ganze Portale, welche die unique Content Süchtigen und die Autoren zusammenbringen. Selbst dieser (minimale) Teilaspekt ist schon eine eigene blühende Industrie.

Blogmarketing als neuer Trend?

Wenn man heute also irgendwo einen Blogartikel liest, dann bleibt die Frage, ob dieser Beitrag wirklich vom Seitenbetreiber verfasst wurde, prinzipiell unbeantwortet. Dieses Wissen entwertet eigentlich den Blog einer Internetpräsenz als Indiz für das das Know How des jeweiligen Unternehmens.
Nun gut, vielleicht ist ja der Blog dann wenigstens noch lesenswert?

Das hängt natürlich von der Qualität der herangezogenen Autoren ab. Hier spielt die reinen Fähigkeiten als Texter eine Rolle, zum Beispiel die geforderten Keywords in der geforderten Keyworddichte im Text unterzubringen, ohne dass sich Passagen seltsam lesen. Qualität hat ihren Preis. Man sollte also nicht erwarten hier für einen Schnäppchenpreis sehr lesenswerte Texte mit möglicherweise noch einzigartigen Inhalten zu bekommen. Und man muss sich vor der Auftragsvergabe im Klaren darüber sein, was man mit dem Text eigentlich erreichen will. Wen man erreichen will.

Neben der Qualität der hinzugezogenen Autoren kommt es also vor Allem auf die Qualitäten im Projektmanagement des Webmasters an. Klare Zielvorgaben schaffen verlässliche Ergebnisse. Dazu gehört zum Beispiel auch, dem beauftragten Autor ins Bild über den Zweck des Blogartikels und das angesprochene Publikum zu setzen.
Das setzt natürlich voraus, sich selbst zuvor Klarheit über diese Fragen zu verschaffen.

Kostenfalle Blogmarketing?

Wie wichtig hier Klarheit in der Auftragsvergabe ist, wenn man sich den Content für seinen Blog einkauft zeigt sich an folgender Problematik:
Stellt man als Webmaster seinen Auftrag als frei zugänglich für alle Autoren ein, kann man auf den meisten Content Portalen geringere Wortpreise erzielen, als wenn man gezielt hochqualitative Autoren mittels eines Einzelauftrags für die Zusammenarbeit auswählt. Die sich davon versprochenen Einsparungen können sich schnell ins Gegenteil verkehren, wenn man in der Auftragsbeschreibung nicht eingefordert hat, dass die Themen abschließend behandelt werden sollen.

Das könnte sonst – rein theoretisch natürlich – zu solch ungewollten Effekten führen wie: Ganz am Ende des Blogartikels teasert der Autor dann noch ein paar echt nützliche Tipps für die Leser an. Zum Beispiel warum es sich lohnt, anstatt 10.000 Euro in SEO zu stecken, einfach erst mal 100 Euro zu investieren um herauszufinden, wonach denn die Zielgruppe des Unternehmens überhaupt sucht, in dem Moment wenn sie eine hohe Kaufbereitschaft hat. Oder wie man – wenn man wirklich Expertenwissen hat, welches taugt um auch gute Blogs zu schreiben – einfach so ein Ghoastwriterportal nutzen kann, um hochpreisige Kundschaft für sich selbst zu generieren.

Damit schließt sich übrigens wie von Zauberhand der Kreis, warum es in einem Fachartikel über Onlinemarketing zielführend ist, sich ausführlich mit solchen Content Portalen zu beschäftigen. Man kann damit super Marketing betreiben. Also wenn man Ahnung hat.

Online Marketing mit Offline Strategien?

Eine weitere Möglichkeit, noch cooles Wissen für den nächsten Blogartikel anzuteasern wäre natürlich mal in die Köpfe zurück zu bringen, dass im Online Marketing (trotz der vielen Keywords) keine anderen Gesetzmäßigkeiten gelten als im Offline Marketing. Dafür macht das Internet aber viel mehr potenzielle Interessenten erreichbar und es bietet so manche Möglichkeit, die die Offline Welt nicht hat. Zum Beispiel, dass man die für ein zielgerichtetes Marketing so wichtige Spezialisierung auf die Spitze treiben kann, ohne deswegen auch nur einen einzigen Kunden von seinem Angebot auszuschließen.
Oder dass man gewisse über Jahrzehnte etablierte Marketing Tricks aus der Offline Welt einfach ins Online Marketing übertragen kann, und sich dabei noch alles viel einfacher gestaltet, als in der realen Welt. Stichworte Preislinienpolitik und Preislagenpolitik. Naja, zu viel wird an dieser Stelle noch nicht verraten. Es soll ja noch spannend bleiben für die nächsten Fachblogartikel auf dieser tollen Seite hier.
Oder dass sich im Internet einfach alles so wahnsinnig cool automatisieren lässt. Und so einfach outsourcen. Wie eben auch Marketing. An einen kompetenten (online) Marketing Fachmann zum Beispiel.

Keywords nicht vergessen!

Online Marketing ist übrigens ein Branchenspezifisches Keyword für Online Marketing. Genau wie Keyword. Man kann also seine Keyword Dichte als Online Marketer erreichen, indem man einfach das Wort Keyword inflationär verwendet.

Search Engine Marketing kurz SEM

Na gut, damit das nicht der einzige Lesernutzen in diesem FachBlogartikel bleibt wird der geneigte Leser, der es tatsächlich bis hierhin durchgehalten hat, noch mit richtig gutem Mehrwert belohnt. Und zwar nochmal über das Thema SEO und SEA (search engine advertising), also Werbung in Suchmaschinen, zum Beispiel AdWords…
Wirkliches SEM (search engine marketing) macht nicht nur aus, dass man SEO und SEA betreibt, sondern dass man seine Zielgruppe genau kennt. Sprich: Man weiß genau, was diese bei Google sucht. Zu der Antwort kommt man über folgenden Sachverhalt:
Jedes Unternehmen hat seinen Existenzgrund darin, Bedürfnisse von anderen Menschen zu befriedigen. Bedürfnisbefriedigung zeigt sich beim Menschen über 2 Emotionen: das Vermehren eines guten Gefühls oder das Vermeiden eines schlechten Gefühls. Es ist hinreichend untersucht, dass die negative Emotion besser verkauft. Statt seinen Kunden einfach nur einen Wunsch zu erfüllen, ist es also effektiver ihnen ein Problem zu lösen. Je belastender und je dringender dieses Problem beim Kunden ist, desto höher ist die Kaufbereitschaft. Ein Unternehmen, welches erfolgreich Marketing betreiben will, muss folgende Frage geklärt für sich geklärt haben: Wem löse ich welches Problem?

Die Relevanz dieser Frage zeigt sich an folgendem kleinen Experiment:
Gibt man bei Google „Zahnarzt“ in die Suche ein, dann findet man sofort die lokalen Zahnärzte. Hier gibt es natürlich meist eine größere Auswahl in der Umgebung und schon geht der Kampf um das beste Rankingergebnis und die vertrauenswürdigste Homepage los. Denn in aller Regel hat ein Mensch, der nach „Zahnarzt“ sucht gerade hinreichend Zeit. Er informiert sich über das Angebot in seiner Nähe und wertet die gelieferten Informationen in aller Ruhe aus.
Gibt man jedoch bei Google „Zahnschmerzen“ ein, dann findet sich unter den ersten 10 Ergebnissen gerade mal eine Zahnarztpraxis. Daneben tummeln sich viele nützliche Tipps, was an Hausmitteln gegen Zahnschmerz so existiert. Die Problemlöser in diesem Fall heißen für unseren User Apotheken Umschau, Stern, Net Doktor oder T-Online. Einen Zahnarzt aus seiner näheren Umgebung findet man nicht. Dabei hat ein User, der nach „Zahnschmerzen“ googelt, garantiert nicht im Sinn diese jetzt online zu finden. Nein, er hat ein Problem. Ein sehr dringendes. Er hat gerade extreme Kaufbereitschaft.

Ist man hier als lokaler Zahnarzt sowohl mit einer schnellen Behelfslösung dieses Problems, als auch mit dem Verweis auf die Sinnhaftigkeit einer grundlegenden Sanierung parat, so hat man bereits seine Fachkompetenz präsentiert. Das kann im besten Fall sofort zu einem neuen Kunden führen, im ungünstigsten Fall hat man zumindest den ersten, positiv besetzten Kontakt zum potenziellen Kunden geknüpft. Und das mit weit weniger Aufwand in der SEO, als es in der Masse der lokalen „Zahnärzte“ möglich gewesen wäre.

Fazit

Die Frage, welches Problem man für seine Kunden eigentlich löst, kommt also immer vor der Frage, wie man jetzt mit seiner Internetpräsenz den ersten Rang bei Google einnimmt! Auch im Online Marketing.

Oder würde man in der Offline Welt etwa den Versuch wagen, als Produzent von Katzenfutter den prominentesten Werbeplatz in einer Fachzeitschrift für Motoradfahrer zu ergattern?

Professionelle Online Marketer wissen das. Deshalb gibt es genau einen Weg, diese online zu finden: Indem man aufhört nach vermeintlichen Lösungen (z.B. SEO) zu suchen und Google einfach offen und ehrlich sein wirkliches Problem mitteilt. „Wie kann ich online mehr Kunden gewinnen?“ Da stößt man dann auch schnell auf wirklich wirksame Online Marketing Strategien. Und zwar ganz ohne, dass man noch weitere lange Blogartikel lesen muss.

So sorgt Ihr Startseiten Text für eine gute Platzierung bei Google

Content is King! Der Wahrheitsgehalt von diesem Spruch ist nicht von der Hand zu weisen. Allerdings bewahrheitet sich der Spruch nur unter bestimmten Voraussetzungen. Welche Voraussetzungen das sind und wie Sie sich durch einfache Tricks einen Vorteil gegenüber Ihrer Konkurrenz erarbeiten, erfahren Sie hier.

Der Einflusss der Textlänge auf Ihre Platzierung bei Google

Haben Sie sich schon mal gewundert, warum Wikipedia Artikel immer so gute Platzierungen in den Google Suchergebnissen haben? Natürlich sind die Positionen auch der Verdienst von Wikipedia. Die Online Enzyklopädie ist aus dem Internet nicht mehr wegzudenken und genießt eine unglaublich hohe Autorität, sowohl unter Nutzern als auch in den Augen von Google.

Der Grund für die guten Platzierungen ist so banal, dass er den meisten Nutzern nicht einfällt: Es geht um die Textlänge. Die Wikipedia Artikel decken immer wichtige Bereiche von einem Thema ab und bieten auf diese Weise relevante Informationen auf einer Seite. Das hat für Nutzer den Vorteil, dass sie nicht mehrere Quellen lesen müssen, sondern auf einer Seite die relevanten Informationen finden. Natürlich sind Wikipedia keine Texte, die Sie auf der Startseite von Ihrem Onlineshop verwenden können, allerdings können Sie in vielen Nischen nur über die Textlänge gute Platzierungen bei Google erreichen. Es sei denn, Sie sind in anspruchsvollen Nischen, wie dem Finanzbereich, Erotik oder Glücksspiel, tätig. Dort wird ein langer Text definitiv nicht ausreichen.

Nutzen Sie die Informationen, die Google Ihnen anbietet

Schreiben Sie einen Startseiten Text, den Google gar nicht ignorieren kann und sicherlich mit einer guten Platzierung belohnen wird. Beginnen Sie mit einer umfangreichen Analyse der Suchbegriffe. Suchen Sie bei Google AdWords nach einem Keyword mit hohem Suchvolumen und idealerweise einer mittelmäßigen Konkurrenz. Dann nehmen Sie dieses Keyword und lassen Google danach suchen. Warum Sie das machen sollten?

Ganz einfach. SEO ist keine Glückssache. Der Erfolg der SEO Maßnahmen liegt auch nicht nur darin begründet, ob SEO Maßnahmen natürlich wirken. Viel mehr hängt der Erfolg der SEO Maßnahmen von den Informationen ab, die Sie zum Beispiel über Google oder von Majestic bekommen können. Wenn Sie also nach Ihrem wichtigsten Suchbegriff suchen lassen, dann bekommen Sie die latent semantischen Suchbegriffe, am unteren Ende der Suchergebnisse, und Sie bekommen außerdem ein paar Vorschläge von der automatischen Vervollständigung.

Diese Suchbegriffe sollten Sie in Ihren Text einbauen. Das ist aber noch nicht alles. Darüber hinaus sollten Sie auch die Erkenntnisse aus der WDF*IDF Analyse in Ihren Text miteinbeziehen. Vor allem die Häufigkeit der einzelnen Suchbegriffe ist wichtig und sollte für Sie eine Orientierung sein.

Orientieren Sie sich an Ihrer Konkurrenz

Durch diese Informationen werden Sie wahrscheinlich schon mehr als die meisten Webseitenbetreiber getan haben. Da Sie aber auf den ersten Platz der Suchmaschinenergebnisse erscheinen möchten, müssen Sie noch eine Maßnahme ergreifen. Strukturieren Sie Ihren Startseiten Text mit den Suchbegriffen von Google und der WDF * IDF Analyse. Danach untersuchen Sie Ihre Konkurrenz. Vor allem die ersten drei Positionen sind für Sie wichtig. Schauen Sie dort nach, wie lang ihre Texte sind und schreiben sie mindestens 700 Wörter mehr.

Wenn Sie diese Tipps umsetzen, haben Sie den ersten Schritt von einem erfolgreichen Webprojekt gemacht. Viele Menschen versuchen nur durch den Einsatz von Links eine gute Platzierung zu erreichen. Sie vergessen aber dabei, dass ein Link zwar Besucher generiert, dafür aber nicht langfristig die Aufmerksamkeit der Nutzer bekommt, nicht zum Kauf einlädt und sicherlich nicht dazu führt, dass Nutzer die Webseite noch mal besuchen werden. Machen Sie diesen Fehler nicht. Präsentieren Sie stattdessen anspruchsvollen und unterhaltsamen Inhalt. Dieser wird nicht nur Ihren Webseitenbesuchern, sondern auch Google gefallen. Lassen Sie diese Chance nicht ungenutzt. Denn die Länge vom Startseiten Text ist ein Aspekt, den Sie ganz leicht beeinflussen können und für den Sie keine ausgefallenen Techniken oder Tricks benötigen.

Must have Plugins für WordPress

Wer WordPress nutzt und die Seite / den Blog richtig nutze will kommt um Plugins nicht herum. Das Grundsystem bietet leider nicht genug Möglichkeiten, eine richtig schicke, angepasste und optimierte Seite darzustellen.

Viele Plugins von WordPress erleichtern einen das Arbeiten mit dem CMS System. In diesem Beitrag findet Ihr passende Plugins, die man für einen neuen Blog, oder einer neuen Seite gut gebrauchen kann. Hauptsächlich habe ich hier Freeware genannt, da sich diese nicht, oder nur sehr wenig von anderen Plugins, die was kosten unterscheiden.

 

SEO Optimierung für WordPress

Fangen ich mal mit dem Thema SEO an, WordPress bietet leider von der Grundfunktion keine passende SEO Optimierung. Das Plugin namens All in One SEO Pack, bietet eine Vielzahl an SEO Optimierungsfunktionen für euer WordPress. Das Plugin gibt es als kostenlose und als pay Version. In der kostenlosen Funktion sind leider nicht alle Funktionen nutzbar, daher ist ein Kauf für eine ordentliche Optimierung sinnvoll. Die Kosten liegen im Jahr bei 79.00$.

Als kostenlose Alternative empfehle ich die Plugins Meta-Tag Manager, Add Meta Tags in kombination mit dem Plugin Google XML Sitemaps„. Das Meta-Tag Manager Plugin ist für die Meta-Tags im Headbereich, mit dem Add Meta Tags Plugin, besteht die Möglichkeit den Seiten / Beiträgen, Keywords, so wie Description hinzuzufügen. Mit dem Google XML Sitemaps kann man die Seite automatisch in die XML hinzufügen lassen, oder man fügt zusätzliche Seiten manuell ein, dies macht Sinn, wenn man WordPress in einem Unterordner als Blog auf einer Hauptseite nutzt, da man so dann die Seiten der Hauptseite hinzufügen kann. Die Blogseiten von WordPress werden weiterhin automatisch vom Plugin hinzugefügt.

Solltet Ihr WordPress, als Hauptseite, nutzen würde ich All in One SEO Pack empfehlen. Beim Nutzen von WordPress, als Unterseite, würde ich Meta-Tag Manager, Add Meta Tags und Google XML Sitemaps nutzen. Dann sollte sich nichts mit den Funktionsmöglichkeiten überschneiden und man kommt nicht mit den Funktionen durcheinander.

Auch ganz wichtig ist das Plugin Rel Nofollow Checkbox, dies ermöglicht in Beiträgen, eingetragene Links direkt mit dem Attribut nofollow zu versehen. Die Suchmaschine / Crawler / Robot, folgt diesen Link nicht weiter, dies dient zum Erhalt des eigenen Pageranks.

Kennt das nicht jeder, Ihr habt eine riesige Seite, nehmen wir mal als Beispiel ein Blog. Euer Blog hat mehr als 2000 Beiträge, da von haben 1000 Beiträge eingebettete Links, die auf externe, oder interne Internetseiten verweisen. Was ist wenn einer dieser Links nicht mehr gehen sollte? Hyperlinks, die ins Leere führen und ein 404 hervorrufen findet Google und co. nicht gerade schön, da könnte euch auf jeden fall das Plugin Broken Link Checker weiter helfen.

Ihr habt eine sehr verschachtelte Seitenstruktur? Ihr wollt eine Breadcrum nutzen? Dann hilft euch das Plugin Breadcrumb NavXT.

 

Allgemein nützliches für WordPress

Nun komme ich zu einen Plugin, das direkt von WordPress kommt und was das Updaten von WordPress und den installierten Plugins sehr erleichtert und automatisiert. Das Plugin Jetpack von WordPress.com. Jetpack bringt viele kleine Funktionen mit sich, zur richtigen Nutzung empfehle ich die Verknüpfung mit dem eigenen Benutzerkonto auf WordPress.com, den korrekten Link zur Registrierung auf WordPress.com findet Ihr, wenn Ihr in den Einstellungen von Jetpack seid. Wenn euer WordPress Benutzerkonto mit Jetpack verknüpft ist, kann man die Einstellung für automatische Updates einstellen. WordPress und Jetpack verfügen über ein eigenes PR Netzwerk, mit diesem kann man sich automatisch austauschen, wenn man die Funktion Erweiterte Verbreitung aktiviert, dies könnte euren Traffic durchaus verbessern.

Des Weiteren besitzt Jetpack folgende wichtige Funktionen:

Funktionen von JetPack

Als kleine Verschönerung für euren Login Bereich empfehle ich das Plug in Login Logo, dies ermöglicht euch das WordPress Logo durch euer eigenes Logo zu ersetzen. Um den registrierten Nutzern, die Möglichkeit zu geben, eigene Avatare hochzuladen und zu nutzen, empfehle ich das Plugin WP-Benutzer-Avatar, somit kann sich jeder Leser individuell Darstellen.

Viren und Trojaner sind heutzutage keine Seltenheit mehr, schützt euer WordPress mit dem Plugin Wordfence Security. Die Funktionen bestehen aus einem Virenscanner, so wie Bruteforce Blocker und weitere kleine Funktionen, die euer WordPress sicherer machen.

Wollt Ihr euren Lesern / Kunden eine Bewertungsmöglichkeit anbieten, sei es für Beiträge, oder kaufbare Artikel, eignet sich das Plugin Rich Reviews perfekt da für.

Jeder Blog, jeder Shop und co. sollte ein eigenes Kontaktformular besitzen, welcher Kunde, oder Leser kopiert sich denn schon gerne eine Emailadrese aus dem Impressum in seine Eingabemaske von seinem Emailprogramm? Die Lösung ist das Plugin Contact Form 7 mit diesem Plugin könnt Ihr kindereleicht ein Kontaktformular erstellen.

Das Grundgerüst von WordPress ist recht einfach gehalten, aber wenn man eine Bessere Menüführung haben möchte, sprich eine Navigationsleiste, der sollte sich dieses Plugin mal anschauen WP-PageNavi.

 

 

Social Media und WordPress

Super sind natürlich Internetseiten, die Socialmedia Anbindungen haben. Nichts ist einfacher, als Leser eines Blog, einen Beitrag direkt in der eigenen Chronik auf Facebook zu teilen, oder fix einen interessanten Beitrag auf Twitter zu zwitschern. Bei Jetpack von WordPress.com, gibt es einen Funktionspunkt, der sich Teilen nennt, damit wird unter jedem Beitrag eine Social Media Sharingbar dargestellt, die sich natürlich auch individuell einstellen lässt.

Es fehlen euch Icon, die direkt auf eure Social Media Seiten weiterleiten, dann sollte euch das Plugin Social Media Widget by Acurax gefallen, dort lässt sich ein Widget mit individuellen Social Media Icons generieren.

Als bequemlichkeits Plugin bezeichne ich das Blog2Social – Social Media Auto Publish Plugin. Wie der Name schon verrät ist das Plugin super nützlich, wenn man einen Beitrag direkt nach der Veröffentlichung im Social Media teilen möchte. Somit entfällt das manuelle Teilen, des Beitragslinks. Die Möglichkeit seinen Beitrag direkt in einem PR Netzwerk zu Teilen, besteht auch. Es gibt zwei Versionen von Blog2Social, genaugenommen gibt es vier Versionen, aber ich nenne nun einfach mal die gängigsten. Es gibt eine kostenlose Version, die man nutzen kann um Beiträge direkt auf den eigenen privaten Social Media Profilen zu posten. Dann gibt es noch die Pro Version (99€ im Jahr), diese beinhaltet neben den privaten posten auch das posten auf Fan- bzw. Firmenseiten.

10 Fehler können deine Seite negativ beeinflussen

Egal, ob Ihr ein neues Projekt startet, oder eine bereits existierende Website umgestalten, bzw. verbessern wollt, möchten wir Euch mit diesem Beitrag von unserem Partner RankingCoach aus Köln einige wichtige Aspekte aufmerksam machen, die Ihr nicht aus dem Auge verlieren solltet:

  • Fehlendes Konzept, bzw. kein klares Ziel 

Einer der schwerwiegendsten Fehler, der ganz am Anfang eines Projekts gemacht wird, ist eine schlechte Ausarbeitung der Projektziele, bzw. das fehlende Konzept.

Wenn Ihr dabei seid, eine Website zu erstellen, fangt am besten damit an, Euch Gedanken über das Thema und über die Ziele eurer Website zu machen:

  • Warum wollt Ihr eine Website erstellen
  • Welchem Zweck soll die Website dienen
  • Was ist das Thema, das die Website behandeln soll
  • Für wen soll die Website interessant sein (Definition der Zielgruppe)
  • Typ der Website (Onlineshop, Informationswebsite, Unternehmenswebsite, Portfolio o.ä.)

Seid Ihr mit dem Konzept für eure Website soweit fertig? Dann nehmt am besten einen Stift in die Hand und versucht den Aufbau eurer Website auf Papier abzubilden. Denkt dabei darüber nach, was die wichtigsten Themenbereiche sind, welche Themenbereiche zusammengehören und wie Ihr diese innerhalb der Website so aufteilt, dass der Seitenaufbau eine logische Struktur hat und für den Leser nachvollziehbar ist.

Habt Ihr einen Onlineshop – denkt darüber nach, wie und mit welchen Mitteln Ihr eure Besucher zum Kauf eures Produkts bewegen könnt (hochwertige, interessante Produktbilder, ausführliche Produktinformationen usw.)

Habt Ihr eine Informationswebsite zu einem bestimmten Thema – ist euer Ziel, den Kunden zu informieren und die Information so zu strukturieren, dass sie schnell abrufbar und gefunden werden kann.

Seid Ihr ein kleines lokales Unternehmen und wollt Neukunden bekommen oder Bestandskunden besser und schneller informieren – überlegt Euch, welche Informationen im Zusammenhang mit eurem Produkt für eure Kunden interessant und wichtig wären und wie Ihr diese am besten vermittelt. Bei kleinen lokalen Unternehmen, denkt an die Kontaktmöglichkeiten, die es euren Kunden einfacher machen, Euch von zu Hause oder sogar von unterwegs zu erreichen (Adresse, Telefonnummer, E-Mail etc.).

Eure Website soll nicht nur dem Kunden euer Ziel und das Ziel der Website klar vermitteln, sondern auch „sagen“, was die Kunden tun sollen. Sonst verlassen sie eure Website nach wenigen Sekunden und kommen nicht zurück.

  • Zu „exklusives“ Design

Je nachdem, welchem Zweck eure Website dient (informieren, verkaufen, Dienstleistungen anbieten oder Unternehmenswebsite) und in welchem Bereich Ihr tätig seid, versucht bei der Gestaltung der Website sowie bei der Auswahl eines passenden Designs damit nicht zu übertreiben. Das Webdesign euer Website sollte im Einklang mit dem Gesamtkonzept sein und eher unterstützend und hilfreich als verwirrend und abschreckend für eure Kunden sein.

Wenn Ihr ein kleines lokales Unternehmen seid und eure Kundschaft vor Ort bedient (Bäcker, Fischtheke etc.), werden eure Kunden, bzw. Besucher eurer Website eher daran interessiert sein, wo sie Euch finden und wie sie Euch am besten erreichen. Aufwendige 3-D Bilder in einer hohen Auflösung wären in dem Fall nicht genau das, was eure Zielgruppe interessiert.

Für Onlineshops, Modeportfolios sowie für Websites im Bereich Mode, Design u.ä. gelten andere Regeln. Hier spielen Design und Qualität der Bilder eine wichtige Rolle.

Zu exklusive Designs neigen auch häufig dazu, Designtechniken zu benutzen, die nicht nur den Nutzer überfordern, sondern auch nicht suchmaschinenfreundlich sind.

Das Design sollte sowohl dem Kunden als auch dem Produkt entsprechen. Deshalb, so einfach wie möglich und so viel wie nötig!

  • Verwirrende Struktur, schlechte Bedienbarkeit

Die beiden Punkte sollten bereits während der Konzepterstellung beachtet werdet. Macht es euren Kunden, bzw. Besuchern nicht unnötig kompliziert, die Informationen auf eurer Website zu finden, die sie unbedingt brauchen. Schlechte Bedienbarkeit hängt häufig auch damit zusammen, dass sich im Laufe der Zeit bei Nutzern bestimmte Gewohnheiten ausgebildet haben, die sie keine zusätzliche mentale Anstrengung mehr kosten, z.B. ein Klick auf das Logo einer Website bringt ihn direkt auf die Startseite wieder, der Warenkorb eines Onlineshops ist meist in der rechten oberen Ecke zu finden. Die meisten Besucher erwarten von einer Website, dass sie denselben Regeln folgt, wie die Mehrheit von ähnlichen Websites, um sich auf der jeweiligen Website „wie gewohnt“ zu verhalten.

Der Aufbau und die Bedienbarkeit sind entscheidend, wenn es darum geht, ob der Besucher wirklich findet, was er sucht.

Für Unternehmen sowie für Dienstleistungsanbieter ist es wichtig, dass Produkte und Dienstleistungen von dem Suchenden gefunden werden und dass es hier nach Möglichkeit eine direkte Kontaktaufnahmemöglichkeit besteht. Ebenso zu vermeiden sind schlecht strukturierte Menüs, die das Auffinden von wichtigen Informationen erschweren.

Versucht deshalb nicht nur zusammengehörige Bereiche zusammenzufassen und diese am besten hierarchisch einzuordnen sondern auch die meist wichtigen Informationen sichtbar und am schnellsten auffindbar zu machen.

  • Verwirrende Schrift, Hintergrund und unnötige Soundeffekte

Diese Aspekte hängen eng mit dem Design der Website zusammen. Schlecht lesbare Schriftarten, sowie ausgefallene Schriftfarben oder eine schlecht-lesbare Farbkombination aus der Hintergrund- und der Schriftfarbe erschweren es euren Besuchern nicht nur den Inhalt eurer Seite zu lesen, sondern vermitteln häufig einen unprofessionellen Eindruck und schrecken die Besucher von der Website ab.

Ebenso negativ wirkt sich auf das Nutzererlebnis eine zu kleine Schrift aus. Vom Gebrauch zu vieler verschiedener Farben sowie von abschreckenden Farbkombinationen ist abzuraten.

Aufdringliche Soundeffekte, besonders, wenn diese automatisch ausgeführt werden, können für die Besucher unangenehm sein. Deshalb: Ästhetik ist gefragt!

  • Viele Bilder, keine Texte

Vermeidet animierte Grafiken, sowie zu viele Bilder und Grafiken. Es sei denn, Ihr arbeitet im Bereich, in dem Bilder und Grafiken den Schwerpunkt bilden. Viele Websites kleiner Unternehmen neigen dazu, viele Bilder ohne weiterführende Informationen zu enthalten. Die Inhalte und die Usability spielen für die Besucher eine zentrale Rolle. So nützt eine schöne Verpackung nichts, wenn der Inhalt keinen Mehrwert anbietet.

Denkt bitte erstens daran, dass der Besucher beim Anschauen eurer Bilder nur minimale Informationen für sich mitnehmen kann und meistens nicht weiß, was er damit weiter machen soll. Zweitens dürft Ihr nicht vergessen, dass Suchmaschinen immer noch „bilderblind“ sind, obwohl es bereits Technologien gibt, die es den Suchmaschinen ermöglichen, den Inhalt eines Bildes zu „verstehen“.

Nutzer und Suchmaschinen brauchen Texte: erklärende, unterstützende, weiterführende etc.

Wenn Ihr eine kleine Website hat, auf der Ihr eure Ferienwohnung anbietet, versucht den Kunden nicht nur mit vielen Bildern der Ferienwohnung zu verlocken, sondern ihm so viel wie möglich Informationen zu geben und ihn dazu zu bewegen, eine Entscheidung zu treffen.

  • Viel Text, keine Bilder

Das ist das andere Extrem, das viele Besucher von einer Website abschrecken kann. Denkt an euer Themengebiet und an eure Zielgruppe. Selbst bei Wikipedien, informationslastigen Websites wie Blogs, Nachrichtenportale, How-Tos u.ä. spielen Bilder und Grafiken eine wichtige Rolle. Sie lockern den Text auf und dienen dem Leser, den Inhalt besser zu verstehen. Deshalb meidet unnötige, sinnlose Bilder, die keinen Zusammenhang mit dem Inhalt der Seite haben.

Ebenso wichtig ist es die Website, bzw. einzelne Seiten der Website mit Texten nicht zu überladen. Es überfordert den Nutzer und erschwert das Auffinden von wichtigen Informationen.

  • Nichts aussagende Texte 

Egal, in welchem Bereich Ihr arbeitet, versucht die Texte auf eurer Website so informativ wie möglich zu gestalten. Meidet allgemeine Formulierungen und Floskeln, nur weil Ihr denkt, dass Suchmaschinen „Texte brauchen“. Sowohl Suchmaschinen als auch Nutzer brauchen nicht irgendwelche Texte, sie brauchen informative Texte. Die Suchmaschinentechnologien sind nun soweit, dass sie Sinneszusammenhänge verstehen und sich nicht mehr nach der Anzahl der Keywords in einem Text orientieren.

Für den Besucher sind informative und hochwertige Inhalte ebenso wichtig, weil sie Ihre Entscheidung beeinflussen. Die Überschriften wie „Herzlich willkommen auf unserer Seite“ sind sowohl für die Besucher als auch für die Suchmaschinen mehrwertfrei.

  • Kein direkter Kontakt, keine Aufforderung zur Aktion 

Diese zwei Punkte sind eher für lokale Unternehmen oder für Besitzer von Online-Shops wichtig. Nicht selten sieht man Websites, die Produkte und Dienstleistungen anbieten, und sogar eine Art von Warenkorb haben, aber nicht in der Lage sind, den Kunden zu seinem Ziel (zum Kauf des Produkts) zu führen.

Was nützt eine Liste von Produkten, wenn es keine Möglichkeit besteht, diese Produkte in den Einkaufskorb zu legen (für einen späteren Kauf), sie direkt zu kaufen oder sie in eine Merkliste aufzunehmen? Ähnliches gilt auch für lokale Unternehmen, die sich einen direkten Kontakt mit den Kunden dank der Website wünschen, und dabei keine Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme anbieten.

Andere Gründe für eine erschwerte Kontaktaufnahme sind:

  • Kontaktdaten sind so tief auf der Website versteckt, dass sie schwer zu finden sind (besonders wichtig für Nutzer mobiler Geräte, die nach den Kontaktdaten von unterwegs suchen, keine Zeit haben und die Website auf einem kleinen Display sehen)
  • Kontaktdaten (z.B. die Telefonnummer) sind als Bild und nicht als Text hinterlegt (besonders aufwendig für Nutzer von Mobilgeräten, weil sie in diesem Fall die Telefonnummer vom Bild sich erst merken oder abtippen müssen, bevor sie den Anruf tätigen können. Das stellt ein zusätzliches Hindernis dar, die eure Kunden werden vermeiden wollen)

 

  • Kontaktmöglichkeiten, die ins Nirvana laufen

Ein weit verbreiteter Fehler von vielen kleinen Unternehmenswebsites sind Kontaktmöglichkeiten, die angegeben, aber von Websitebetreiber nie benutzt werden, z.B. E-Mail-Adressen. Wenn Ihr ein lokales Geschäft habt, geht sicher, dass Ihr in der Lage seid, alle auf der Website angegebenen Kontaktmöglichkeiten auch zu unterstützen. Denn eine E-Mail-Adresse, die Ihr niemals abruft, bringt sowohl Euch als auch euren Kunden nichts. Unbeantwortete Anfragen sorgen dafür, dass viele Kunden vermutlich nie wieder auf eure Seite kommen oder dass sie Euch für nicht glaubwürdig einstufen. Für Euch ist es möglicherweise ein Umsatzverlust.

 

Ähnliches gilt auch für Social Media Profile, die einmal erstellt aber nicht weiter gepflegt werden. Deshalb, so viel wie nötig! Lieber eine E-Mail Adresse oder eine Telefonnummer zur Kontaktaufnahme, als zig verschiedene Möglichkeiten, die Euch und euren Kunden im Endeffekt nichts bringen.

  • Technische Fehler, die Entscheidung der Kunden negativ beeinflussen 

Technische Fehler sind nicht weniger kritisch und bedeutsam als die bereits erwähnten anderen Fehler. Ebenso wie konzeptuelle oder Kontaktaufnahme-Hindernisse, sind technische Fehler ein wichtiger Punkt, besonders wenn es um eine Kaufentscheidung oder um eine Kontaktaufnahme geht.

Bei einer Kontaktaufnahme sind technische Fehler ziemlich kritisch, besonders wenn es zum Beispiel um ein Kontaktformular geht. Ein fehlerhaftes Kontaktformular wirkt unseriös und verhindert Feedback. Bei einem Onlineshop sind technische Fehler immer dann kritisch, wenn es um den Kaufprozess geht.

Das waren jetzt einige wenige Punkte, die Ihr bei der Erstellung einer Website unbedingt beachten solltet. Versucht nicht zu übertreiben aber auch nicht zu sparsam zu sein! Sucht nach der „goldenen Mitte“.

Quelle: www.rankingcoach.com / Blog